22. Dezember 2014, 18:53 Uhr | Aktualisiert vor - min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 08.02.2013 um 19:55 UhrKommentare

Touristen stürmen die Pisten

Keinen Grund zur Klage gibt es derzeit in den Kärntner Skigebieten. Die Ferien fallen ideal und die Pisten sind perfekt.

Foto © KK/BKK

Mit den Ferienterminen ist es so eine Sache. Je nachdem wie sie fallen, können sie die Kärntner Nächtigungsbilanz verpfuschen oder aufpeppen. Heuer macht den Kärntner Touristikern nicht nur der viele Schnee Freude, sondern auch der Kalender: Die Kärntner Semesterferien fallen mit den Faschingsferien in Deutschland und den Krokosferien in Holland zusammen. Zudem ist Ostern so früh, wie schon lange nicht, sodass auch Sonnenskiläufer noch auf ihre Rechnung kommen - gute Voraussetzungen für eine positive Wintersaison.

Damit rechnet aus heutiger Sicht auch der Geschäftsführer der Kärnten Werbung, Christian Kresse. Der Dezember ist mit einem dicken Nächtigungsplus schon in Vorleistung getreten, im Jänner hat sich zwar das gefürchtete Jännerloch wieder aufgetan, weil Italiener und Kroaten beim Skiurlaub gespart haben, dafür aber sollte der Februar Rekordzahlen liefern. "Der Februar ist der nächtigungsstärkste Monat", sagt Kresse.

Aus den Regionen kommen ermunternde Signale. Allen voran vom Katschberg. "Der Katschberg ist komplett ausgebucht", berichtet Tourismusmanager Stefan Brandlehner. Schon die Wiener Ferienwoche war gut frequentiert, die Kärntner Woche soll noch eins drauflegen. Alle 3000 Betten sind de facto belegt, sodass auch Randgebiete, wie Rennweg, mitpartizipieren.

"Familien-Euro"

Von der Ferienentzerrung profitiert auch Bad Kleinkirchheim. Es gäbe zwar noch hier und dort freie Betten, die gehobene Hotellerie meldet Vollauslastung. Familien mit Kindern fahren auf Bad Kleinkirchheim ab, denn dort lockt seit 12. Jänner der "Familien-Euro". Ab sechs Tagen Aufenthalt zahlen Kinder für die Skikarte pro Tag nur einen Euro. "Das entlastet das Familienbudget", ist Bergbahnen-Sprecherin Eike Reutler überzeugt. Sie hofft in der zweiten Woche auf Tagesgäste aus Kärnten. "Für nächstes Jahr wird der Familien-Euro eine super Werbung", denkt Tourismusmanager Stefan Heinisch in die Zukunft. Ein Wermutstropfen sei aber der Rückgang italienischer und kroatischer Gäste.

In einer Schneehöhe von zwei Metern versinkt das Nassfeld. Die beste Werbung für das Skigebiet. Tourismusmanager Kurt Genser ist mit allen drei Ferienwochen zufrieden.

Mit den Schneeflocken schneiten auch die Buchungen nach Heiligenblut, wo Tourismusobfrau Heide Pichler zuversichtlich auf die drei Ferienwochen blickt. Auch am Mölltaler Gletscher und am Ankogel, für die Günter Mussnig zuständig ist, macht sich Optimismus breit. Sein Wunsch: zusätzliche Betten im Einzugsgebiet des Mölltaler Gletschers. Er baut dabei auf Seilbahnen-Eigentümerin Martha Schultz.

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