18. Dezember 2014, 03:25 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 16.05.2012 um 20:18 UhrKommentare

Mit dem E-Flitzer ans Meer

400 Kilometer in 48 Stunden: Helmut Sommer steuert den einzigen E-Scooter bei der Alternativenergie-Sternfahrt.

Während derzeit zehntausende GTIler rund um den Wörthersee Gummi geben, ergreift der Krumpendorfer Helmut Sommer die Flucht und düst ans Meer. Das aber leise und ohne die Umwelt zu belasten. Denn der 41-Jährige nimmt heuer erstmals an der Alternativenergie-Sternfahrt teil, die morgen und übermorgen bereits zum siebten Mal in Folge stattfindet. Dieses Jahr fahren die 60 E-Fahrzeugbesitzer an die Adria und wieder zurück.

Doch Sommer will die insgesamt 400 Kilometer nicht wie die meisten mit einem E-Auto bestreiten, sondern mit seinem gelb gepunkteten E-Scooter. Und damit die Fahrt nicht langweilig wird, nimmt er seine Freundin Märie Radaschitz aus Graz mit. Die Sache hat nur einen Haken: Die beiden haben die Strecke binnen 48 Stunden zu bewältigen, damit sie Samstagabend an der Verlosung des "Alpen-Adria-Energy-Awards" teilnehmen können. "Wir müssen den E-Scooter zwar alle 50 Kilometer laden, doch wir sehen das nicht als Zeitverlust. Eher als Gewinn. Denn während andere fahren, können wir rasten und das eine oder andere erleben", freut sich der Mitarbeiter des Beratungs-, Mobilitäts- und Kompetenzzentrums (bmkz) an der Uni Klagenfurt auf den feinstaubfreien Roadtrip. Extra dafür hat er unter www.vielegelbepunkte.meinblog.at ein Online-Reisetagebuch eingerichtet. "Interessierte können nachlesen, wie es uns ergangen ist und ob wir es auch wieder zurück nach Klagenfurt geschafft haben", schmunzelt der Hundesitter und Katzenliebhaber.

Und falls Helmut Sommer der Strom auf dem Weg nach Grado doch ausgehen sollte, hat er für den Fall der Fälle bereits eine Mitfahrgelegenheit organisiert - eine elektrische versteht sich.

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FAKTEN

  • Termin. Am 18. und 19. Mai findet die ausgebuchte Alternativenergie-Sternfahrt statt.

    Organisation. Organisiert wird sie seit 2006 von Oliver Hromada und Matthias Köchl von Eurozem. Damals mit sieben Teilnehmern. Heuer fahren mehr als 60 E-Fahrzeugbesitzer mit nach Grado. Die beiden E-Mobil-Pioniere sind vor acht Jahren auf E-Mobilität umgestiegen.

    Infos im Internet. www.alternativenergiesternfahrt.at.

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