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Gratis-Konzert im Wahlkampf: Seer sagen ab

FPK-Politiker Harald Dobernig hat auf Kosten des Landes zu Konzerten eingeladen. Mit der Aktion erntete er eine Anzeige.

Foto © KLZ/Sabine Hoffmann

Nicht ganz voll war das Klagenfurter Konzerthaus Donnerstagabend beim ersten umstrittenen Valentinskonzert, zu dem FPK-Landesrat Harald Dobernig auf Kosten des Landes eingeladen hat. Insgesamt hat er von der Kulturabteilung der Landesregierung vier Konzerte organisieren lassen, die stark nach freiheitlicher Wahlwerbung riechen. Sie wurden mit einer Postwurfsendung an jeden Haushalt beworben. Für den stellvertretenden Kärntner ÖVP-Obmann und Direktor des Kärntner Wirtschaftsbundes Markus Malle war das Anlass, Dobernig, der auch Landesfinanzreferent ist, bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft wegen des Verdachtes des Amtsmissbrauchs anzuzeigen.

Für die Gruppe "Die Seer", die am Sonntag im Congress Center Villach das vierte Konzert bestreiten sollten, sind die Wahlkampftöne eine falsche Begleitmusik. Sie haben ihr Konzert am Donnerstag abgesagt. "Es kann nicht sein, dass Musik im Allgemeinen und hier speziell die auftretenden Gruppen, wie auch die Seer zum Spielball von politischen Diskussionen herhalten müssen", heißt es in der Stellungnahme von Manager Gustl Viertbauer. Die Seer würden gerne "zu einem späteren Zeitpunkt spielen, wenn die Musik wieder im Vordergrund steht".

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