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Zuletzt aktualisiert: 13.02.2013 um 12:34 UhrKommentare

2009 war das Land fest in oranger Hand

Fest in oranger Hand war Kärnten bei der vorigen Landtagswahl: Das BZÖ hatte am 1. März 2009 in allen Bezirken sowie in den beiden Städten Klagenfurt und Villach die Nase vorn.

Foto © APA

In zwei Bezirken gab es sogar eine absolute Mehrheit, in Wolfsberg mit 53,3 Prozent und in Feldkirchen (52,7). Am schwächsten waren die Orangen im Bezirk Hermagor, dort kamen sie auf 38,9 Prozent. Die SPÖ hatte landesweit lediglich in zwei Kommunen einen kleinen Zugewinn erzielt, überall sonst fuhr sie Verluste ein. Die ÖVP gewann dazu, die Grünen verloren fast überall.

Im Bezirk Spittal schaffte das BZÖ mit 48,5 Prozent das drittbeste Ergebnis. In St. Veit waren es 45,4 Prozent, in Villach-Land 44,8. Villach und Klagenfurt lagen mit 41,2 bzw. 41,3 Prozent fast gleichauf, wobei die Orangen in der Landeshauptstadt mit nur 0,2 Prozentpunkten den geringsten Zugewinn erzielten.

Die Konkurrenz schaffte es nur in ganz wenigen Gemeinden, die 2009 zu den Freiheitlichen gewechselten Orangen hinter sich zu lassen. So erzielte die SPÖ in Zell Pfarre die absolute Mehrheit, relative Mehrheiten gab es in St. Stefan im Gailtal, in Bad Eisenkappel und in St. Jakob im Rosental. Die ÖVP hatte in zwei Kommunen die Nase vorn, in der Gemeinde Lesachtal und in Feistritz/Gail.

Verluste der BZÖ nur in wenigen Gemeinden

Verluste gab es 2009 für das BZÖ nur in einigen wenigen Gemeinden, und dort waren sie minimal. Genau umgekehrt war das Bild beim Wahlverlierer SPÖ. Maria Wörth brachte ein Plus von 1,33 Prozentpunkten, in Krumpendorf waren es plus 0,05. Damit ist die Zuwachs-Liste allerdings bereits komplett. Am anderen Ende der Skala steht Hüttenberg mit einem Minus von satten 19 Prozentpunkten.

Die ÖVP gewann in allen Bezirken dazu, die Gemeinde mit dem größten Plus war Lesachtal (+12,6 Prozentpunkte), gefolgt von Hohenthurn (+11,9) und Maria Wörth (+11,5). Am meisten verloren die Schwarzen in der mehrheitlich slowenischsprachigen Gemeinde Zell Pfarre, dort gab es ein Minus von 7,3 Prozentpunkten, in Albeck büßten sie 5,2 Prozentpunkte ein.

Zell Pfarre findet sich auch bei der Hitliste der Grünen, die dort mit 5,2 Prozentpunkten ihren stärksten Zuwachs verzeichneten. Ein Plus gab es auch in Globasnitz (1,6) und in Hohenthurn (1,4). Die stärksten Verluste setzte es in Krumpendorf mit minus 7,0 Prozentpunkten, in Ossiach (-3,8) und - am Schmerzlichsten für die Grünen - in Klagenfurt. 1.629 Stimmen weniger bedeuteten einen Verlust von 3,1 Prozentpunkten.

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