24. November 2014, 13:16 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 15.01.2013 um 19:53 UhrKommentare

Grüne starten mit viel Optimismus in den Wahlkampf

Mit dem Slogan "Saubere Umwelt - Saubere Politik" soll ein zweistelliges Ergebnis erzielt werden. Am Dienstag wurde das Wahlprogramm präsentiert.

Foto © Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraun (Archiv)

Mit dieser Frauenquote über 50 Prozent sind die Grünen bei ihrer Listenerstellung für die Landtagswahl im Kärntner Parteienspektrum sicher Spitzenreiter: Auf der ersten sieben Plätzen sind vier Frauen gereiht. Spitzenkandidat bleibt mit Rolf Holub aber ein Mann. An zweiter Stelle ist diesmal AHS-Professorin Zalka Kuchling gereiht und nicht mehr Barbara Lesjak, die mit Holub die derzeitigen zwei grünen Mandate im Landtag besetzt. Mit Slowenenvertreterin Kuchling wollen die Grünen bewusst ein Signal an die Volksgruppe setzen und ihr ein Fixmandat im Landesparlament einräumen, sagt Parteiobmann Frank Frey. Strategisch ist das vor dem Hintergrund bedeutsam, weil die Einheitsliste mit Vladimir Smrtnik an der Spitze bei der Landtagswahl nicht kandidiert. Damit können die Grünen aus diesem Spektrum auf Stimmen hoffen. Ein gemeinsames Antreten mit der EL haben die Grünen abgelehnt.

Barbara Lesjak kandidiert auf der Landesliste diesmal an dritter Stelle und hat damit Chancen auf ein Landtagsmandat. Denn die Grünen hoffen nach ihrer Korruptions-Aufdeckerarbeit auf Verdoppelung der Mandate von zwei auf vier. Dann hätte auch der Viergereihte Klagenfurter Steuerberater Reinhard Lebersorger einen Landtagssitz. "Über zehn Prozent" sind das Wahlziel von Holub. (Bei der Wahl 2009 waren es 5,15 Prozent). Bei 10,5 oder elf Prozent wäre auch ein Regierungssitz drinnen. Würde Holub am Arnulfplatz einziehen, hätte ein Kandidat aus den Wahlkreisen Chancen zum Nachrücken im Landtag: Biobauer und Unternehmer Stefan Merka? aus Eisenkappel/?elezna Kapla, Judith Oberzacher aus Spittal oder Sabina Schautzer aus Villach.

"Saubere Umwelt, saubere Politik", mit diesem Slogan ziehen die Grünen in ihren plakatfreien Wahlkampf. Mit transparenten Systemen, der Abschaffung des Proporzes, Wirtschaftsankurbelung durch Arbeitsplätze im Bereich erneuerbarer Energie wollen Holub & Co "die Schalter fürs Land umlegen". SPÖ-ÖVP-Grüne, für Holub wäre das eine Koalitionsvariante.

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Holub rechnet mit Regierungsplatz

Kleine Zeitung

Fakten

  • Unterstützungserklärungen für die Kandidatur haben die Kärntner Grünen "mehr als genug", hieß es am Dienstag auf APA-Anfrage. Man mache aber nicht so einen Wirbel darum wie andere Mitbewerber. Damit sind Team Stronach und BZÖ gemeint, die beide via Aussendung zur Überreichung der Unterstützungserklärungen an die Landeswahlbehörde eingeladen hatten.

    Die Grünen wollen ihre Kandidatur in der kommenden Woche bei der Behörde einreichen. Die Kandidatenlisten für den Urnengang wurden ja bereits bei einem Sonderparteitag am 15. September vergangenen Jahres erstellt.

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