23. November 2014, 22:12 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 31.12.2012 um 13:56 UhrKommentare

Kein Grund für rote Freuden

Die Kärntner SPÖ gab eine Umfrage in Auftrag und bekam ernüchternde Ergebnisse. Laut dieser würde die Partei 29 Prozent der Stimmen bei den Landtagswahlen 2013 erreichen.

Foto © KLZ/Markus Traussnig

"Worst Case" nennt man Szenarien, die unter negativen Vorzeichen entwickelt wurden. "Worst Case", das heißt zu Deutsch "im schlimmsten Fall", gerechnet käme die Kärntner SPÖ laut eigener Umfrage auf 29 Prozent, nur minimal über jenem Wert, den sie bei den Landtagswahlen 2009 einfahren konnte. Immerhin tausend Kärntner wurden im Auftrag der SPÖ von den Meinungsforschern von GMK (über die Agentur "TrendCom") befragt. Die FPK käme demnach auf gerade einmal 24 Prozent. Gut im Rennen ist die ÖVP, die auf 15 Prozent käme - mehr als in vorangegangenen Umfragen. Die Schwarzen könnten sich laut dieser Umfrage vor den Grünen (14 Prozent) platzieren. Das Team Stronach dürfte laut dieser aktuellen Erhebung (Dezember-Daten) mit zwölf Prozent rechnen, das BZÖ wäre mit fünf Prozent immerhin über der Wahrnehmungsgrenze.

Freude hat SPÖ damit, dass diese Daten an die Öffentlichkeit kommen, gar keine. Denn die SPÖ ist den Meinungsforschern zufolge besser im Rennen, als diese Daten signalisieren: Von den 20 Prozent Unentschlossenen wurden in der Hochrechnung fast 50 Prozent der FPK zugeschlagen - ein ziemlich hoher Wert. Zumal die FPK "zerbröselt", wie die Studienautoren meinen: Gerade einmal 31 Prozent der BZÖ-Wähler 2009 wollen diesmal freiheitlich wählen.

Spannend laut Umfrage: In Klagenfurt erreichen die Grünen 19 Prozent. Die Landeshauptstadt und Villach sind auch Stronach-Hochburgen, während die ÖVP am Land deutlich eher zu überzeugen vermag als in den Städten, wo für sie wenig zu holen ist.

Wenig Anlass zur Freude bei allen Parteien gibt die hypothetische Frage nach der Direktwahl des Landeshauptmannes - Gerhard Dörfler und Peter Kaiser matchen sich auf niedrigem Niveau (um 30 Prozent Zustimmung). Der Rest der Spitzenkandidaten: deutlich unter den Werten der Parteien, wobei VP-Landesrat Wolfgang Waldner besser abschneidet als VP-Obmann Gabriel Obernosterer.

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