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Zuletzt aktualisiert: 29.08.2012 um 21:47 UhrKommentare

Koalition ist sehr wohl noch aktiv

Rumpold und Dobernig stellten Verträge von Büromitarbeitern auf unbefristet. FPK-Gemeinderat Gerd Miesenböck soll neu ins Regierungsbüro kommen.

Foto © APA

Das nennt man Einsatz: Der geschäftsführende ÖVP-Chef Gabriel Obernosterer hat zwar die Koalition mit der FPK beendet und spricht von neuer Politik, während in der Landesregierung vor wenigen Tagen die blau-schwarze Achse zwischen den Personalreferenten, dem scheidenden Landesrat Achill Rumpold (ÖVP) und Landesrat Harald Dobernig (FPK) noch funktionierte. Die Verträge von Mitarbeitern aus den Regierungsbüros wurden von befristet (auf Dauer der Legislaturperiode) auf unbefristet gestellt, der Klagenfurter FPK-Gemeinderat Gerd Miesenböck soll neu ins Regierungsbüro kommen. Landesamtsdirektor Dieter Platzer bestätigt das Personalpaket auf Nachfrage der Kleinen Zeitung: "Wir sind dabei, das zu prüfen." Um wie viele Mitarbeiter es sich handelt, sagt Platzer nicht, "weil es noch nicht definitiv ist". Die Entscheidung von Rumpold und Dobernig ist hinterfragenswert, weil die beiden sich stets wegen der Personaleinsparungen im Landesdienst rühmten.

Rumpold selbst soll im Landesdienst bleiben, konkret in der Gemeindeabteilung. Er war als Landesbediensteter karenziert, seit er zu Jahresbeginn Josef Martinz als Landesrat nachfolgte. Im ÖVP-Regierungsbüro gibt es große Personalrochaden. "Reisende soll man nicht aufhalten", kommentiert Obernosterer das Faktum, dass manche nicht bereit sind, für den designierten Landesrat Wolfgang Waldner zu arbeiten. Der muss sich etwa einen neuen Büroleiter suchen. Peter Hebein wechselt in die Agrar-Fachabteilung.

In der Landesregierung wird kolportiert, dass sich die FPK das Gemeinderessort von Waldner für Dobernig schnappt. Weil es dort Finanzressourcen (Bedarfszuweisungen) gibt, ist das Referat mit Blick auf den Landtagswahlkampf und Verteilmöglichkeiten ein willkommenes Zuckerl. Im Gegenzug soll Dobernig als Kulturreferent nur noch für Volkskultur zuständig bleiben und die Hochkultur an Waldner abgeben, der am 3. September angelobt wird.

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