21. November 2014, 19:18 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 26.04.2012 um 10:27 UhrKommentare

Letzter zweisprachiger Wegweiser montiert

Vor genau einem Jahr - am 26. April 2011 - ist die Kärntner Ortstafellösung von Volksgruppenvertretern, Bund und Land Kärnten paktiert worden. "Kärnten befreite sich vom Ortstafelkonflikt", ließ Landeshauptmann Gerhard Dörfler am Donnerstag in einer Aussendung verlauten.

Foto © Weichselbraun

Am Mittwoch wurde der letzte zweisprachige Wegweiser, für den das Land zuständig ist, in St. Michael ob Bleiburg/Smihel pri Pliberku in Unterkärnten montiert - vom Landeshauptmann mit den Kärntner Slowenenvertretern Marjan Sturm, Bernard Sadovnik und Vladimir Smrtnik.

"Den Verhandlungspartnern - insbesondere Staatssekretär Josef Ostermayer (S, Anm.) - ist es gelungen überzogene Forderungen sowie parteipolitisches Gezänk im Interesse einer so wichtigen Lösung für das Land fernzuhalten", so Dörfler. Dennoch seien die schwierigen Verhandlungen öfters vor dem Scheitern gestanden. Der Landeshauptmann, für den "alle Details nun erfüllt wurden", bedankte sich bei allen weiteren Beteiligten - seinem Parteichef LHStv. Uwe Scheuch, LHStv. Peter Kaiser (S) und dem als Landesrat kürzlich zurückgetretenen Josef Martinz (V).

Weitere sogenannte Vorwegweiser, die in die Kompetenz der Gemeinde fallen, wurden von diesen laut Dörfler bereits aufgestellt und manche seien noch "gerade dabei", das zu erledigen. Die letzten zweisprachigen (blau umrandeten) Ortsschilder von insgesamt 164 waren Mitte April montiert worden - nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen - nach dem Beschluss des Volksgruppengesetzes als Verfassungsgesetz anno 2011.

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