22. November 2014, 09:41 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 15.01.2013 um 17:05 UhrKommentare

Pendler setzen auf Mix aus Öffis, Auto und Fahrrad

Immer mehr Autopendler sind dazu bereit, verschiedene Verkehrsmittel zu kombinieren oder sogar ganz auf den Pkw zu verzichten. Das hat eine Umfrage des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) im Auftrag von Asfinag und ÖBB ergeben.

Foto © APA

So nützt bereits jeder vierte Autopendler einen Mix aus öffentlichen Verkehrsmittel und Pkw. Ein Drittel ist auch prinzipiell bereit, ganz ohne Auto in die Arbeit zu fahren. "Die Trends sprechen für die Bahn und für die Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel", so ÖBB-Chef Christian Kern. Die Zahl der Umsteiger zu erhöhen sei auch im Interesse der Asfinag, erklärte Vorstandsdirektor Klaus Schierhackl.

Von jenen Österreichern, die bereits verschiedene Verkehrsmittel am Arbeitsweg kombinieren, nützen zwölf Prozent den innerstädtischen öffentlichen Verkehr (ÖV), elf Prozent das Fahrrad und sieben Prozent fahren mit dem Bus in die Arbeit. Lediglich 15 Prozent der Autopendler gaben in der Umfrage an, keine andere Möglichkeit als das Auto zu haben. Mehr als die Hälfte sagte, dass sie den Weg in die Arbeit auch komplett mit Öffis zurücklegen könnte.

Ein Drittel der Befragten gab an, dass Umsteigen gleich teuer oder günstiger sein muss als Autofahren, so die Zahlen des VCÖ. Für Park & Ride-Anlagen würden nur 17 Prozent bezahlen. Bereitschaft gäbe es allerdings zum Bezahlen zusätzlicher Tickets für den ÖV, erklärte der Verkehrsclub. Abgefragt wurden unter den Öffis-Nutzern auch die Entscheidungsgründe für den Verzicht aufs Auto.

Die meisten (78 Prozent) gaben an, dadurch weniger Stress zu haben, 62 Prozent führten eine Kostenersparnis ins Treffen und jeweils 54 Prozent "Gewinn an nutzbarer Zeit" sowie "In der Stadt ohne Auto schneller" (Mehrfachantworten möglich, Anm.). Weitere Ergebnisse der Umfrage: ÖV-Pendelnde sind bei der Wahl ihres Arbeitsweges etwas flexibler als Autofahrer, so der VCÖ.

Für 47 Prozent ist der Arbeitsweg immer gleich, bei Pendlern mit dem Pkw sind dies 53 Prozent.

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Umfrage

  • Für die Befragung wurden Online im Juni und Juli 2012 die Meinungen von knapp 860 Autofahrern und 1.500 Öffi-Nutzern österreichweit erhoben. Die Studie wurde im Rahmen der Veranstaltung "Straße und Schiene - besser vernetzt?" in Wien vorgestellt.

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