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Zuletzt aktualisiert: 13.09.2012 um 16:11 UhrKommentare

Österreicher wollen nicht auf das eigene Auto verzichten

Der Benzinpreis erreichte heuer ein neues Rekordhoch. Dennoch will die Mehrheit der Österreicher auch in Zukunft nicht auf das eigene Auto verzichten: AutoScout24 untersuchte die Erwartungen der Europäer an die Mobilität von morgen.

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Der Benzinpreis erreichte heuer ein neues Rekordhoch. Dennoch will die Mehrheit der Österreicher auch in Zukunft nicht auf das eigene Auto verzichten. 62 Prozent wünschen sich, auch weiterhin ein Automobil zu besitzen, das möglichst viele ihrer persönlichen Anforderungen an Mobilität erfüllt.

Damit liegen die Österreicher im Trend, denn 64 Prozent der Europäer teilen diesen Wunsch. Die Wiener und Salzburger legen im Bundesvergleich noch am wenigsten Wert auf das "zukünftige eigene Auto" (rund 57 Prozent), für die Burgenländer ist der fahrbare Untersatz am wichtigsten (82 Prozent wollen nicht darauf verzichten). Für die österreichischen Männer (65 Prozent) ist das eigene Auto in Zukunft wichtiger als für Frauen (60 Prozent). Das hat die repräsentative länderübergreifende Studie "Unser Auto von morgen" im Auftrag von AutoScout24 ergeben. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat dafür 8.800 Europäer befragt, was sie sich vom Auto und der Mobilität der Zukunft erwarten.

Auch wenn das eigene Automobil bedeutend bleibt, planen 35 Prozent der Österreicher, in Zukunft "Teil-Autos" zu nutzen. Dieses Drittel setzt sich aus zwei Gruppen zusammen: 22 Prozent wollen ihr Automobil flexibel mit Carsharing kombinieren und beispielsweise zu einem eigenen, kleinen Stadtflitzer passende Modelle für die Urlaubsreise oder den Umzug mieten (Bundesländer Hoch/Tief: Vorarlberg: 29 Prozent, Burgenland 9 Prozent). Weitere 13 Prozent der Befragten wollen künftig komplett auf ein eigenes Auto verzichten und bei Bedarf Teil-Autos buchen (Bundesländer Hoch/Tief: Wien: 21 Prozent, Tirol: 4 Prozent). Europaweit sieht es ähnlich aus: 30 Prozent der Europäer können sich für Carsharing erwärmen, sieben Prozent davon sich sogar die ausschließliche Nutzung der Teil-Autos vorstellen.

"Die Studie zeigt: Das eigene Auto bleibt wichtig, wenn auch nicht unbedingt als Modell `Alleskönner'. Ein Drittel der Befragten wünscht sich flexible Lösungen für die individuelle Mobilität und will daher Carsharing nutzen, entweder als Ergänzung oder als Ersatz für das eigene Auto", sagt Thomas Weiss, Chefredakteur des AutoScout24 Magazins. "Dieser Trend wird sich in den Ballungszentren wohl noch verstärken".

Österreich- wie europaweit wächst die Bereitschaft, Carsharing zu nutzen, mit der Größe des Wohnorts und mit zunehmendem Alter. Vor allem die 50-59-Jährigen (29 Prozent) bzw. die 60-65-Jährigen (26 Prozent) wären bereit, teilweise auf Carsharing zurückzugreifen. Bei den befragten Österreichern, die in Städten mit 100.000 Einwohnern und mehr leben, können sich 21 Prozent vorstellen, überhaupt auf ein eigenes Auto zu verzichten (Europa zehn Prozent).

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