24. November 2014, 10:38 Uhr | Aktualisiert vor 2 min | Als Startseite
Zuletzt aktualisiert: 04.05.2012 um 18:40 UhrKommentare

ADAC-Pannenstatistik: Deutsche als Klassenbeste

BMW und Audi bremsen die Asiaten aus: Autos von deutschen Herstellern sind die Sieger der aktuellen Pannenstatistik des ADAC. Zum ersten Mal haben die Pkws "Made in Germany" in allen sechs Fahrzeugklassen gewonnen. Haupt-Pannenursache ist die Elektrik.

Foto © Anton-Gvozdikov - Fotolia.com

Der Audi A5 führt die Mittelklasse an, dicht gefolgt von seinem Bruder Q5 und dem BMW X3. Frühere Dauersieger wie der Toyota Avensis oder der Mazda 6 landen nicht einmal mehr unter den Top Ten. Auch in der Oberklasse siegen die Ingolstädter mit dem A6. Gleich dahinter liegen der 5er BMW und die Mercedes E-Klasse.

In der unteren Mittelklasse erweisen sich die Mercedes A- und die B-Klasse als die zuverlässigsten Pkws, auf Platz drei folgt der BMW 1er. Bei den Kleinwagen belegt der BMW Mini Platz eins, der Mitsubishi Colt landet als einziger Japaner auf Platz zwei, gefolgt vom Opel Meriva und dem unerwartet guten Renault-Ableger Dacia Sandero. Zum ersten Mal in der Untersuchung dabei ist der Ford Ka (neues Modell), der sich in der Kleinstwagenklasse gegen den Renault Twingo und den Toyota Aygo durchsetzen konnte.

Haupt-Pannenursache ist die Elektrik, weil Batterien, Anlasser oder Generatoren versagen. Das liegt zum einen an der steigenden Zahl der elektrischen Verbraucher an Bord, zum anderen aber auch an modernen Start-Stopp-Anlagen. Durch das An- und Abschalten des Motors wird die Batterie zusätzlich unter Stress gesetzt.

Probleme mit Batterien sind auch der Grund, warum die beiden Hersteller Honda und Hyundai mit ihren neueren Modellen in der diesjährigen ADAC Pannenstatistik schlecht abschneiden.

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Pannenstatistik

  • Die ADAC Pannenstatistik gibt es seit 1978. Sie ist für viele Autofahrer ein wichtiges Kriterium für ihre Kaufentscheidung. Ausgewertet wurden dieses Jahr 230.000 der über vier Millionen Pannen, bei denen der ADAC 2011 um Hilfe gerufen wurde. Herangezogen werden nur technische Pannen. Die betroffenen Autos sind dabei nicht älter als sechs Jahre, müssen in mindestens drei aufeinander folgenden Jahren im wesentlichen unverändert gebaut und in einem der Jahre mindestens 10.000-mal zugelassen worden sein. Alles in allem wurden in diesem Jahr 92 Modellreihen untersucht.

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