SchokoaufstrichWeniger Kakao, mehr Milch: Nutella ändert die Rezeptur

Ferrero hat erstmals seit fünf Jahren die Rezeptur des beliebten Schokoaufstrichs abgeändert. Was nicht allen Schokoladenfans gefallen dürfte: Die Creme soll nun weniger Kakao beinhalten und sei deswegen auch heller als bisher.

Ob die neue Nutella-Rezeptur den Schokoliebhabern genauso gut schmeckt?
Ob die neue Nutella-Rezeptur den Schokoliebhabern genauso gut schmeckt? © A_Bruno - stock.adobe.com
 

Die Rezeptur des haselnussbraunen Schokoaufstrichs Nutella ist schon seit Jahren dieselbe. Nun vermeldet jedoch die Verbraucherzentrale Hamburg auf ihrer Facebookseite, dass der Hersteller Ferrero die Zusammensetzung abgeändert hat.

Statt 7,5 Prozent Magermilchpulver enthält die neue Rezeptur nun einen stattlichen Anteil von 8,7 Prozent Milchpulver. Da die Farbe des Nutella-Aufstrichs auch heller geworden ist, geht die Verbraucherzentrale davon aus, dass "mehr Milchpulver auf Kosten von Kakao zugesetzt wurde". Laut Nährwerttabelle steigt jedenfalls auch der Zuckergehalt geringfügig von 55,9 auf 56,3 Prozent, allerdings fällt der Fettgehalt auf 30,9 Prozent (von 31,8 Prozent).

Genauere Angaben über den Kakao-Anteil oder eine eventuelle Veränderung der Gehalte anderer Zutaten wie Zucker oder Palmöl, müsse Ferrero jedoch nicht machen.

 

 

 

Kommentare (6)

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hermannsteinacher
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Wählet doch das "Ja-Natürlich-Produkt"

am besten mit 25% Nachlass an geeigneten Tagen zweier Lebensmittelketten!

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SoundofThunder
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🤔

Kakao ist teuer.

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robertratto
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Lebensmittel oder Krankmacher?

Die Nahrungsmittelindustrie scheint immer weniger ihrer Aufgabe nachzukommen, Nahrungsmittel bereitzustellen. Stattdessen bekommen wir Füllmaterialien ohne wirkliche Nährstoffe vorgesetzt. Da zählen Profit und möglichst preisgünstige Produktion und die Politik lässt zu, dass Chemikalien als Lebensmittel deklariert werden. Prostmahlzeit. Mir tun nur unsere Kinder leid, die diesen Fraß vorgesetzt bekommen, ohne zu wissen, was sie da eigentlich essen.

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büffel
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@robertratto: jeder ist seines Glückes Schmied (und der seiner Kinder)

Hier sind halt schon auch und vor allem die Eltern als gutes Beispiel gefragt mit einem ebensolchen voranzugehen.
Leider verhält es sich jedoch in dieser Hinsicht oft sehr schlimm, was der Nachwuchs z.B. als Sonntagsmahl vorgesetzt bekommt, von Schweinsbraten über Wienerschnitzel und Süßspeisen gepaart mit Bier, Wein und der "Verdauungszigarette" der Eltern.
Was im Supermarkt in den Regalen liegt, ist nachrangig; wenn den "Kindern" vernünftig beigebracht wird, daß eine solche Ernährungsform ihrem Wohlbefinden nicht zugträglich ist, bleiben die Produkte auch liegen und das Problem erledigt sich in ein paar Monaten wegen fehlender Nachfrage "von selbst".
Doch leider bin ich da eher skeptisch, wenn ich mir den Lebensstil vieler junger Familien so ansehe(n muß)....

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Kristianjarnig
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Hier kann nur der Kunde durch Boykott etwas ändern.

Es gibt ausgezeichnete Alternativen zu Nutella welches ja sowieso voller Palmöl steckt, jetzt wird eben auch noch an anderen Zutaten gespart.

Mal probieren(als etwas teurere, weil bessere Zutaten) als Alternative: Rigoni di Asiago(machen auch Konfitüre/Marmelade), wird als Bioprodukt angepriesen.

Nocciolata - Crema di Cacao e Nocciole (für mich besser als das Original, ohne Palmöl).

Das was Ferrero treibt nervt langsam.

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Acquario
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Geh - vergesst den Sche.....

da ist eh nur Dreck drinnen...

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