Irrfahrten Die größten Navi-Pannen

Immer wieder stranden Lkw, Busse und Pkw im Nirgendwo, weil ihre Lenker dem Navi blind vertrauten. Wie Montagabend, als ein besonders großer Schwertransporter auf einem Privatgrundstück stecken blieb. Peinlich für den Fahrer, erheiternd für die Zuschauer: Er ist nicht allein! Wenn Sie auch schon einmal von Ihrem Navi genarrt worden sind: Erzählen Sie uns doch davon und mailen Ihren Bericht an onlineaktuell.ktn@kleinezeitung.at

Im Juni 2014 folgte ein Deutscher seinem Navi in die Villacher Leinigengasse, die sich als zu eng und folglich als Sackgasse entpuppte. Beim Versuch, den Rückspiegel einzuklappen, verletzte er sich einen Finger so sehr, dass er ihn verlor.

KLZ/Zore

Montagabend blieb ein ungarischer Lenker mit seiner riesigen Strohballen-Ladung im weichen Sand eines Alt-Steiner Privatgrundstücks stecken. Er dürfte sein Navi falsch programmiert haben.

FF Stein im Jauntal

Wie ein hilfloser Wal liegt dieser Lkw in der Landschaft: Im März 2016 musste er von der Feuerwehr Kindberg befreit werden, weil das Navi seinen Lenker auf den Kronabichl "verführt" hat.

BFVMZ

Wenn die Polizei einmal eine wirklich undurchbrechliche Straßensperre errichten will: Besser als mit einem quer-rangierten Sattelschlepper wie diesem kann man das nicht machen! Diese Sperre "errichtete" ein litauischer Fahrer im März 2016 auf einer Nebenstraße zwischen Krennach und Auersbach.

FF Riegersburg

Der gleiche "Straßensperren-Unfall" von der anderen Seite. Der Aufwand zur Beseitigung eines Riesentrucks ist gewaltig. Zum Glück sind solche Pannen meistens zwar peinlich für den Fahrer, aber nicht tragisch.

FF Riegersburg

So schnell kann's gehen: Einmal kurz von der Gemeindestraße in Bad Waltersdorf abgekommen und schon landet man in der Rabatte - und in den Medien. Wie der Lenker dieses Tankwagens.

FF Sebersdorf

Pocklochgraben, Gemeindestraße, Voitsberg: Hätte der ungarische Lkw-Fahrer im Juni 2015 gewusst, wie dieser Ort heißt, wäre er sicher misstrauisch geworden, statt dem Navi brav zu folgen. Hier hat jedenfalls einmal der Wald über einen Abgas-Ausstoßer gesiegt.

FF Afling, FF Voitsberg/Ninaus

Im Februar 2015 erwischte es den Lenker dieses Lkw. Peggau, Schneereste am Fahrbahnrand, enge Kurve, das war's. Man kann sich richtig einfühlen in die Pannenlenker: Erst ahnen sie nichts, dann wird ihnen mulmig, dann hoffen sie, dass alles gut ausgeht und keiner von ihrer Navi-Hörigkeit erfährt - und dann müssen sie die Feuerwehr rufen und ihre Schmach öffentlich machen. Mit einem Puch 500 wäre das nicht passiert.

FF Peggau

Wenn man einen Apfeltransporter fährt und dem Navi mehr traut als dem Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen wie dieser Lenker 2014 in der Steiermark, darf sich nicht wundern, wenn man im Morast steckenbleibt. Aber hinterher ist man ja immer schlauer!

F

So könnte es aussehen, wenn Tankwagen Verstecken spielen wollen. Der Kranwagen hat ihn jedenfalls im Juli 2014 in Gratkorn entdeckt und ratzfatz zurück auf die Straße gehoben.

KLZ/Leodolter

Da versagte sogar der Traktor hinten rechts, der im Februar 2014 herantuckerte, um den "großen Bruder" aus dem Stainzer Schnee zu holen. So Ehrfurcht gebietend ein schneller, lauter Sattelschlepper auf der Autobahn auch wirkt: Kaltgestellt entwickelt man fast Mitleid mit dem lahmgelegten Riesen.

FF Stainz

Wenn es darum geht, Waldboden in fruchtbaren Acker umzufudeln, sind Lkw wie dieser 40-Tonner ganz augenscheinlich nicht zu schlagen. Doch dieser von seinem Navi irregeleiteter Lenker rief im November 2010 lieber die Feuerwehr und ließ sich aus diesem oberösterreichischen Feldweg retten.

APA/Kerschbaummayr

Nun ja - ein gewisses Missverhältnis zwischen Brücke und Fahrzeug lässt sich nicht leugnen. Das werden auch die Frohnleitener Feuerwehrleute nicht ändern, die das Ungetüm im September 2010 in dunkler Nacht rücklings entfernen mussten.

S. Ullrich/FF Frohnleiten

Gewiss, Breite und Abstand sind wichtig. Aber manchmal ist auch die Höhe von Bedeutung und dieser Bus ist eindeutig mehr als drei Meter hoch.

Mit einem Spezial-Navi für Großfahrzeuge, das Straßenbreite, Kurven und Höchstgewichte berücksichtigt, wäre dieses Malheur im Juli 2010 nicht passiert.

FF Pfaffstätten

SO EIN SCHÖNER GROSSER MODERNER INTERNATIONALER 32-TONNER MIT NAVI -
und so ein kleines romantisches naturnahes holzbrücklein, das fahrzeug und navi schachmatt setzt.

Geschehen im Februar 2010  auf der alten Brucker Landstraße.

 

LR Peter Wagner
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