Sturm und Ausbruch"Ernsthafte Bedrohung": Verbrecher in der Karibik entflohen

Die Britischen Jungferninseln in der Karibik haben neben dem Durchzug von Hurrikan "Irma" mit einer weiteren Gefahr zu kämpfen gehabt: Mehr als 100 Schwerverbrecher waren aus einem Gefängnis ausgebrochen

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Sie stellten eine "ernsthafte Bedrohung" für Recht und Ordnung in dem britischen Überseegebiet dar, wie der britische Staatssekretär im Außenministerium, Alan Duncan, am Dienstag in London sagte.

Es habe die Gefahr bestanden, dass der Rechtsstaat komplett zusammenbreche, fügte Duncan im Parlament hinzu. Nach dem Ausbruch der Häftlinge seien am Freitag britische Soldaten eingesetzt worden, um "den Gouverneur sowie alles zu beschützen, was mit Recht und Ordnung zusammenhängt", sagte er. Über das Wochenende wurden die Truppen seinen Worten zufolge deutlich verstärkt. Insgesamt seien nun 1.000 Soldaten in der Karibik stationiert. Zur Zahl der immer noch frei herumlaufenden Gefangenen machte Duncan keine Angaben.

Die Zahl der Toten, die Irma auf den Britischen Jungferninseln hinterließ, erhöhte sich dem Staatssekretär zufolge mittlerweile fünf. Auf der nahe gelegenen Insel Anguilla kamen demnach vier Menschen ums Leben. Irma hatte als Hurrikan der Stufe fünf am Mittwoch über Anguilla, den Britischen Jungferninseln sowie den Turks- und Caicosinseln gewütet, sie gleichen einem Trümmerfeld. Nach wachsender Kritik an den Hilfsmaßnahmen der Londoner Regierung werde Außenminister Boris Johnson die kommenden Tage in der Region verbringen, teilte sein Ministerium mit.

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