Hurrikan ''Irma''Auch Privatinsel von Richard Branson komplett verwüstet

"Der Großteil der Gebäude und der Vegetation wurde zerstört oder schwer beschädigt", schrieb der 67-jährige "Virgin"-Gründer in seinem Blog.

Richard Branson
Richard Branson © AP
 

Der Hurrikan "Irma" hat auch auf der Privatinsel Necker Island des britischen Milliardärs und Abenteurers Richard Branson (67) schwere Schäden angerichtet. "Der Großteil der Gebäude und der Vegetation wurde zerstört oder schwer beschädigt", schrieb der 67-jährige "Virgin"-Gründer in seinem Blog.

Necker Island gehört zu den Britischen Jungferninseln in der Karibik, die von "Irma" am Wochenende schwer getroffen worden waren. Branson postete dazu am Montag Fotos, die das Ausmaß der Verwüstung zeigen. Auf den Bildern sieht man zerstörte Segelschiffe, aus dem Boden gerissene Bäume und dazwischen Möbel und Türen, die offenbar aus Häusern herausgespült wurden. Der Unternehmer hatte während des Sturms gemeinsam mit seinem Team im Keller seines Hauses ausgeharrt. Branson betreibt eine exklusive Unterkunft auf der Insel, die er an betuchte Gäste vermietet.

Appell zu helfen

Branson betonte, dass es nicht nur um Necker Island gehe. Zehntausende Menschen auf den Britischen Jungferninseln hätten ihr Zuhause und ihren Lebensunterhalt verloren. Er sei nach Puerto Rico gereist, um dort Hilfsaktionen und Wiederaufbaupläne für die Karibik in die Wege zu leiten.

Der Brite appellierte an andere Regierungen in der Region und an die Londoner Regierung, die Opfer von "Irma" zu unterstützen. Er selbst wolle so schnell wie möglich zurückkehren, um beim Wiederaufbau zu helfen, schrieb Branson. Er bedankte sich für die zahlreichen Spenden, die bereits eingegangen seien.

Branson hat in den vergangenen 30 Jahren mehrere Weltrekordversuche unter anderem in Heißluftballons unternommen und ist auch stark karitativ engagiert.

 

Karibische Inseln: Vor und nach "Irma"

Philipsburg, Sint Maartenam 25. August 2016 und am 11. September 2017

(c) AP

Providenciales, Turks and Caicos Islands, am 1. Jänner 2016 und am 10. September 2017

(c) AP

Codrington in Antigua und Barbuda am 24. April 2014 und am 8. September 2017

(c) AP

Anse Marcel in St. Martinam 25. August 2016 und am 11. September 2017

(c) AP

Codrington in Antigua and Barbuda am 24. April 2014 und am 8. September 2017

(c) AP

Der niederländische König Willem-Alexander (50) machte sich selber ein Bild von der Zerstörung. Auf Sint Maarten traf er auch viele Opfer.

 

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Klicken Sie sich durch die Bilder der Zerstörung in der Karibik!

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