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    Zuletzt aktualisiert: 10.02.2013 um 11:29 UhrKommentare

    Koch: "Das hätte ich ihr auch ins Gesicht gesagt"

    Unternehmer Peter Koch hat sich in einem Facebook-Posting über das Opernredoute-Kleid von Vizebürgermeisterin Martina Schröck beschwert und damit eine Geschlechter-Debatte in Graz ausgelöst.

    Martina Schröcks Kleid hat Unternehmer Peter Koch zu einem umstrittenen Posting veranlasst

    Foto © Marija KanizajMartina Schröcks Kleid hat Unternehmer Peter Koch zu einem umstrittenen Posting veranlasst

    Herr Koch, sind Sie sich eigentlich bewusst, dass Sie mit folgendem Posting auf Facebook eine Geschlechter-Debatte ausgelöst haben? "@ Sigi Nagl: Wenn du das nächste mal ins Ausland fährst, schau bitte dass etwas Geld in der Portokasse im Rathaus ist. Dann kann sich die neue Frau Vizebürgermeister noch schnell was anständiges für die Opernredoute kaufen, wenn sie dich vertritt :)"

    PETER KOCH: Ja, das ist mir durchaus bewusst. Und ich stehe nach wie vor zu diesem Posting. Ich bin eben der Meinung, dass man sich als Vertreter der Stadt auch an eine gewisse Etikette halten sollte, wenn man zur Opernredoute geht. Dort zu sein ist ihr Job, sie repräsentiert ja schließlich etwas.

    Und warum üben Sie diese Kritik per Facebook und nicht persönlich?

    KOCH: Hätte ich sie beim Ball angetroffen, hätte ich es ihr auch ins Gesicht gesagt. Sie war eben wirklich die einzige Dame, die aus der Reihe getanzt und im Sommerkleid gekommen ist. Und die Rechtfertigung, dass sie das erste Mal auf der Redoute war, lasse ich nicht gelten. Da muss man sich einfach vorher informieren, wie die Gepflogenheiten sind. Sie kann nicht als Star und sozial auftreten und dann keine Kritik vertragen.

    Was sagen Sie zur Debatte, die das Posting ausgelöst hat?

    KOCH: Meine Kritik hat nichts damit zu tun, dass sie eine Frau ist. Ich hätte mich auch über einen Mann in kurzen Hosen aufgeregt. Als Mann wird man wohl noch kritisieren dürfen. Andere Damen betreiben ja auch einen riesen Aufwand vor diesem Ballabend. Sie gehen zum Frisör und geben Unsummen für ihre Kleider aus. Außerdem gibt sich die Frau Schröck ja sonst auch so modebewusst. Die Gattinnen von Voves und Schützenhöfer wissen zum Beispiel schon, wie man sich für solche Anlässe kleidet.

    Wie waren denn die Reaktionen auf das Posting?

    KOCH: Positiv. Ich habe eben etwas gesagt, was sich viele gedacht haben. Facebook ist ein soziales Netzwerk und keine Einbahnstraße. Ich lade Frau Schröck herzlich dazu ein, mir zu antworten. Wir könnten uns auch persönlich treffen und auf einen Kaffee gehen, um die Sache auszudiskutieren. Oder wäre das dann schon wieder sexuelle Belästigung?

    INTERVIEW: CARMEN OSTER

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