Holding Graz will bei Pax einsteigen
Joint Venture mit den Stadtwerken Klagenfurt geplant: Jetzt lockt auch der slowenische Markt.

Foto © Gernot EderVor Einstieg beim einstigen Konkurrenten
Die private Bestattung Pax brach - von Klagenfurt aus - 2001 auch den monopolisierten Markt in Graz auf und wollte sogar in Wien reüssieren. In der Steiermark setzte der neue Konkurrent der Bestattung der Holding Graz über die Jahre durchaus zu, bis Pax 2010 endgültig in die Insolvenz schlitterte. Um dann von den Stadtwerken Klagenfurt übernommen zu werden.
Jetzt will die Holding Graz beim einst privaten Konkurrenten einsteigen, bestätigt Vorstandssprecher Wolfgang Malik laufende Verhandlungen: "Wir haben einen Letter of Intent unterschrieben. Es gibt mehrere Optionen." Eine davon: ein Joint Venture, bei dem die beiden Partner die Filialen im jeweils eigenen Bundesland übernehmen. Für die Holding Graz hieße das, vor allem die gut aufgestellten Pax-Filialen in Knittelfeld und Gratkorn "auch unter der bestehenden Marke weiterzuführen und die Synergien mit der Holding Graz-Bestattung zu heben", so Malik.
Plötzlich ist für die Holding, die sich 2010 auf ihren Kernmarkt in der Landeshauptstadt zurückgezogen und unrentable Filialen in den steirischen Bezirken aufgegeben hat, Expansion wieder ein Thema. Und zwar bis über die Landesgrenzen hinaus: "Einigen wir uns mit den Klagenfurtern, wäre natürlich eine Perspektive, den Markt von unseren Ballungsräumen bis nach Slowenien um den Großraum Marburg zu erweitern." BERND HECKE










