Pro & Contra Feinstaublösung
Zehn Punkte umfasst das neue Anti-Feinstaubpaket von Gerhard Kurzmann, Umweltlandesrat der FPÖ. Zwei zentrale Maßnahmen stellen dabei die Umsetzung der grünen Welle und der Anschluss von Grazer Wohnungen an die Fernwärme dar.
Vor allem Kachel- und Schwedenöfen sollen im Zuge des Aktionsplans verboten werden. Wir wollten von den Grazern wissen, ob dieses Paket zur Bekämpfung der schlechten Luft ausreicht.
Pro
Angela Busslehner (26), Studentin: Bisher habe ich nicht das Gefühl gehabt, dass die Grazer Politiker viel gegen die hohen Feinstaubwerte unternehmen oder jemals Lösungen präsentiert und umgesetzt hätten. Ich bin zum Beispiel Radfahrerin und würde mich über den Ausbau der Radnetze freuen. Das neue Paket ist aber immerhin ein Anfang im Kampf gegen die schlechte Luft! Die grüne Welle und den Anschluss an Fernwärme halte ich für zwei sehr sinnvolle Maßnahmen. Und wenn wir es damit schaffen, die Luft in der Stadt zu verbessern, was ich schon denke, dann sind wir wirklich auf einem guten Weg.
Contra
Sabrina Koleznik (23), Studentin: Ich glaube, dass das Paket unser Feinstaub-Problem sicher nicht lösen wird! Die Sache wird meiner Meinung nach von der Politik sowieso völlig falsch angegangen. Erstens müssen nämlich die Autos raus aus der Stadt. Die sind in Graz wirklich nicht notwendig! Ich bin selbst Radfahrerin und weiß, dass es auch damit super funktioniert. Und zweitens, finde ich, muss der öffentliche Verkehr ordentlich ausgebaut und verbessert werden. Jetzt braucht man zum Beispiel noch viel zu lange, wenn man mit Bus und Bim in der Stadt unterwegs ist.










