Feinstaub: Mehrheit gegen Autoverzicht
Nach der politischen Absage an eine Umweltzone diskutiert man im Expertengremium von Land und Stadt, autofreie Tage zu verordnen.
Bis Juni will Umweltlandesrat Gerhard Kurzmann (FPÖ) sein Maßnahmenpaket gegen den Feinstaub vorlegen, um damit Sanktionen von der EU vorzubeugen. Auf dem Tisch liegt bisher die Fernwärme-Offensive. Nach der politischen Absage an eine Umweltzone diskutiert man im Expertengremium von Land und Stadt, autofreie Tage zu verordnen. G7 ließ in Graz und Umgebung die Meinung zu einem verpflichtenden autofreien Tag im Kampf gegen den Feinstaub erheben. Im Großraum sprechen sich 53 Prozent dagegen aus, aber immerhin 41 Prozent sind dafür.
OGM-Chef Bachmayer: "Die Menschen neigen bei Umfragen zum Mobilitätsverhalten und Autoverzicht aber oft zu Lippenbekenntnissen. Kommt es dann zu den Einschränkungen im Autoverkehr, dreht sich die Meinung rasch." Auch hier gibt es einen GU-Effekt. Menschen vor der Stadt sind zu 59 Prozent gegen den autofreien Tag (Pro: 35 Prozent). In Graz sind 50 Prozent dagegen (Pro: 44 Prozent).









