Bunte Farbtupfen im Salat
Essbare Topfpflanzen sind eine hübsche Dekoration für Salate & Co. Außerdem lassen sich mit ihnen wunderbare geschmackliche Akzente setzen. Wie man seine Pflänzchen hegt und pflegt, erfahren Sie im Buch "Kraftquelle Keimpflanzen" von Fiona Hill.

Foto © Tomo Jesenicnik/ Fotolia.comEin Salat mit selbstgezogenen Pflänzchen ist etwas ganz Besonderes
Man braucht nicht immer einen großen Garten, um als Gärtner aktiv zu werden. Das eine oder andere Pflänzchen lässt sich auch auf ganz engem Raum selber ziehen. Das zeigt Fiona Hill ihn ihrem Buch "Kraftquelle Keimpflanze". Egal, ob Keimpflanze oder Sprossen (Letztere werden im Gegensatz zur Keimpflanze mitsamt der Wurzel und dem Samen verspeist) – ein kleiner Sonnenplatz in der Küche, ein dunkles Eck in der Speisekammer oder eine Nische am Balkon reichen schon aus, um aus den Samen Essbares entstehen zu lassen.
Die Pflänzchen haben recht unterschiedliche Ansprüche. Doch eines haben sie gemeinsam: Die Mühe wird durch gesunde und originelle Akzente bei den Speisen belohnt. Amarant zum Beispiel keimt gerne bei einer konstanten Temperatur um die 20°C aus. Seine Blätter haben eine hübsche purpurrote Färbung und schmecken sehr würzig - ein geschmackvoller Farbklecks im Salat. Aus Weizengras lässt sich ein gesunder Saft bereiten. Die Keimlinge lässt man ungefähr 20 bis 25 Zentimeter hoch wachsen, und entsaftet dann ihre Spitzen. Rotklee schmeckt nussig und passt herrlich zu Sandwiches und Salaten. Mais wiederum lässt sich aus Popcorn-Körnern ziehen. Er keimt hellgelb, schmeckt süßlich und sieht besonders dekorativ aus.
Und damit die Keimlinge auch besonders vorteilhaft in der Küche eingesetzt werden, hat die Autorin eine Reihe Rezepte zusammengestellt. Reispapier-Frühlingsrollen mit Zuckerschoten- und Senfkeimpflanzen, Karotten, Paprika und Ingwerscheiben. Ein Gratin aus Keimpflanzen, Bohnen und Wintergrün. Und eine Rucola-Kraftsuppe, um nur einige Beispiele zu nennen. Und damit die Aufzucht gleich beginnen kann, sind am Ende des Buches eine Reihe Bezugsquellen für Bio-Samen angeführt.
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Fiona Hill: Kraftquelle Keimpflanzen, Stocker Verlag 2010







