Gut, Gleisdorf
Wo soll man anfangen, wenn ein Gastro-Projekt so vielfältig wie das der "Chance B" in Gleisdorf ist? Am besten beim Wort "gut". So heißt das Lokal in der Mühlgasse. Und "gut" ist auch eine Marke des Vereins. Sie zeichnet Produkte und Dienstleistungen aus, die durch die Arbeit von Menschen mit Behinderung oder Benachteiligung entstehen. Das schmucke Lokal ist barrierefrei, die Karte kann man auch in Brailleschrift bekommen.
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Grafik © Kleine Zeitung
Morgens werden Frühstück-Variationen serviert, mittags Menüs. Die "kleine" Speisekarte reicht von Ciabatta mit Biohendlbrust über Ochsensteak bis zu veganem Gulasch. Nachmittags schmecken Kaffee aus dem Rösthaus "220 Grad" und Mehlspeisen aus der Chance-B-Bio-Backstube in Labuch. Ab 17 Uhr geht es mit einer Abendkarte zur Sache.
Restaurantleiter Christian Terler hantiert mit regionalen Zutaten und schafft daraus köstliche Kreationen – etwa Vogerlsalat mit Birnenessig, Vulcanosalamiradeln und Erdäpfeln (7 Euro), ein weißes Scherzel vom Almo mit Semmelschmarren (12 Euro) oder ebenso herzhaft gewürzte Bio-Berglinsen mit Rotweinschalotten und Gemüse (8 Euro). Bleibt nur noch eins – unbedingt Platz für Honigbananen oder Eispalatschinken zu lassen.












