Theresas, Deutschlandsberg
Ein schattiger Gastgarten ohne mächtige Lärm- und Abgasbeilagen zum Essen ist der Inbegriff von Behaglichkeit. So auch jener im Theresas in Deutschlandsberg. Das Lokal mit dem Olivenbaum im Garten und der langen Bar im Inneren ist ein Chamäleon in der Ausrichtung. Wer es als Bierbeisl oder Weinbar für sich entdeckt, freut sich über eine bemerkenswerte Auswahl. Was nicht heißt, dass man ohne feste Nahrung wieder gehen sollte, denn das Essen im Theresas ist immer einen Sitzplatz wert.
Mittagsmenü gibt's um 6,50 Euro – und eine Schiefertafel als Speisekarte, die von einem Tisch zum nächsten getragen wird. Bunt gemischt sind die Gerichte, die sich Wirt Gerhard Poprask so ausdenkt – von Rinds-Carpaccio bis zu Chilieintopf oder Zuppa Inglese. Wir starten mit Tapas variadas (7 Euro), die schon wegen der Präsentation auf einer dreistöckigen Etagere Spaß machen. Garnelen, Käse, Tomaten, Schinken, Kapern und in Öl eingelegtes gegrilltes Gemüse – herrlich!
Auch die steirischen Darbietungen – Flecksuppe um 3,50 Euro und Schweinsrückenschnitzel (9 Euro) – überzeugen. Letzteres ist mit Eierschwammerl und Rahmnudeln ein Gesamtkunstwerk – die selbst gemachten Bandnudeln von der Mama sind perfekt. Erfreulicherweise werden hier Fertigsaucen noch mit dem nassen Fetzen auf Distanz gehalten. Der Petersfisch mit Spinat und Basmatireis ist etwas brav (13 Euro). Gut geraten die Garnelenspieße mit Chiliparadeissauce (12 Euro). Zum Abschluss noch frische Gartenheidelbeeren im Glas und ein Nachspeisentraum aus cremiger Mango.













