Bakery, Wien
Der Name ist Programm – in der Bakery im Hotel Daniel in Wien duftet es von 6.30 Uhr bis ein Uhr Früh nach den hausgemachten Mehlspeisen von Elisabeth Razumovsky. Auch für ein Frühstück oder die anderen Speisen kann man sich ruhig in die Nähe des Belvedere aufmachen und einen Platz auf der Terrasse der Bakery entern. Florian Weitzer hat es mit seinem "Smart Luxury"-Konzept wieder geschafft, das moderne urbane Volk davon zu überzeugen, in ein Hotel zu kommen, zu essen, zu entspannen und sich sehen zu lassen.
Wie schon das erste Lokal der Art, der Speisesaal in Graz, ist auch die Bakery unkonventionell und lässig eingerichtet. Und – es macht Spaß, sich durch die Speisekarte zu blättern, für die man Rezepte aus der ganzen Welt zusammengetragen hat. Zur Überbrückung der Wartezeit hält man am besten an einer Kardamom-Minz-Limonade fest. Nett im Körberl werden die kräftig in Maisgrieß gewälzten frittierten Sardellen serviert (10 Euro pro Portion). Ab vier Portionen verdient man sich eine Flasche Cava dazu. "Doktor Falafel und ein Gruß vom Naschmarkt" bringt neben den köstlichen Bohnenbällchen auch fünf große Kleckse von farbenprächtigem Humus – etwa mit Rohnen oder Wasabi (11 Euro). Aus einer Flasche gießt man die ausgezeichnete Erdäpfelsuppe mit Curry (4 Euro) in eine Schale. Nach Urlaub im Süden schmeckt der Fisch (12 Euro) im Pergament.
Deftig und scharf ist der marokkanischen Lammeintopf mit Erdäpfeln und Tabouleh, Petersiliensalat (13 Euro). Zum Schluss noch einen türkischen Kaffee und schnell zum Mehlspeisentisch.













