Terasa, Marburg
Prächtig, dieser Ausblick über die Drau und die Kulturhauptstadt Marburg. Der Name des Restaurants im fünften Stock des City-Hotels ist Programm. "Terasa" heißt das Lokal – auf der ausladenden Terrasse lässt man sich in der warmen Frühlingssonne einen Aperitif schmecken. Das Terasa gehört zu jenen Lokalen in Marburg, die traditionelle Zutaten wie selbstverständlich in die gehobene Küche hieven und ihnen einen modernen und durchaus spannenden Anstrich geben.
Die Speisekarte ist vielfältig – zum Durchprobieren gibt es etwa ein Degustationsmenü mit Weinbegleitung von Dveri Pax (fünf Gänge, 35 Euro). A la carte wird als kalte Vorspeise Rinderzunge in Aspik gereicht – fein geschnitten und zum Türmchen geformt mit Pistazien, Selleriesalat und Parmesanhippen (7,50 Euro).
Ein Erlebnis ist der Bio-Wolfsbarsch aus Aquakultur vor Piran von Irena Fonda. Das Tatar (8 Euro) ist exzellent und weise, mit wenigen Tropfen Olivenöl, Meersalz und Grapefruitfruchtfleisch, verfeinert.
Lauwarm wie angekündigt wird die Apfelsuppe (4,50 Euro) serviert, die einem angewärmtem Apfelsaft gleichkommt, aber mit Kalbsbries interessanter wird. Die Dinkelravioli mit Foie Gras (8,90 Euro) sind in Zwiebelschaum gebettet. In jeder Variation spannend die gefüllte Tintenfische – hier mit Steinpilzen im Weinsud auf Quinoa (9,50 Euro). Vegetarier freuen sich an Gemüsebeuteln mit knusprigem Knoblauch (6,80 Euro). Die Ente auf Erdäpfelpüree in Traubensaft (19 Euro) ist ein bisserl zäh, aber das Schokosoufflé auf Mangopüree (4,50 Euro) macht das wieder wett.













