Wacker, Radenthein
Hinter dem Geflügel-Gasthof Gartenrast ist die gastronomische Welt von Unter-tweng bei Radenthein noch nicht zu Ende. Bevor nämlich die Straße zu Ende ist, kommt noch der Wacker. Ein uriges Gasthaus, in dem man noch den heimischen Nockalm-Stil ausmachen kann. Die beiden Stuben wurden durch einen Zubau um einen Großteil des Tageslichts beraubt, dennoch fühlt man sich beim Wacker wohl. Das macht auch die Tageskarte, die mit frisch gekochten, heimischen Gerichten gespickt ist. An diese sollte man sich auch halten, denn die Größe der Standardkarte überfordert mit ihrer Fülle an unterschiedlichsten Gerichten – von der Pizza bis zum Schnitzerl.
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Grafik © Kleine Zeitung
Mit der kräftigen Rindsuppe und einem perfekten Leberknödel, wie ihn nur bewährte Köchinnen zusammenbringen, war der Start schon einmal gelungen (2,50). Weil gerade Schlachtzeit war, durfte man sich die frische, aber deftige Blutwurst mit einem Berg Bauernsauerkraut nicht entgehen lassen (8,20). Ein Meisterstück gelang der wackeren Köchin mit Koteletts von der Lammkrone (16,80). Knusprig und rosa zugleich, wirklich köstlich. Die Fischplatte mit Lachs, Saibling, Garnelen auf Thymiannudeln war ganz in Ordnung (15,80). So groß, wie die gekrendelten, mit Honigbutter abgeschmalzenen Kletzennudeln war auch der Geschmack. Besonders familienfreundlich macht das Haus, dass Kinder bis sechs Jahre gratis essen. Das Weinangebot ist dürftig und beschränkt sich auf einen Steirischen Panther (Achterl 2,80), dafür ist der naturtrübe Apfelsaft sehr gut.












