Kitchen 12, Graz
Ein knackiges Konzept: Ein junges Team kocht im "Kitchen 12" Graz ein.
Begonnen hat alles mit einem Tisch und zwölf Sesseln. Daher der Name – Kitchen 12. Und weil Ferdinand Hladik schließlich noch mehr Menschen um sich und noch mehr Spaß haben wollte, ist Graz nun um ein prächtiges Lokal reicher. Unter Lustern an Tischen aus unbehandeltem Holz nimmt man einen Aperitif – Prosecco mit Mandarine oder einen der querbeet ausgesuchten österreichischen Weine – und schaut zu, wie in der Schauküche hinter der langen Bar die Pfannenschupferei losgeht.
Hladik ist Gastronom aus Leidenschaft, kreativ auch sein Portfolio jenseits der Öffnungszeiten – vom Kinderkochkurs bis zur Dating-Kochparty für Singles. Zum Prosecco wird die Speisekarte im Bilderrahmen serviert. Beim "Cosy Wintermenü" wie auch beim aktuellen Frühlingsgefühle-Menü gilt – Speisen, die nur dem Koch am besten schmecken, werden nicht zwangsweise aus der Karte gestrichen, aber immer durch ein neues Gericht ersetzt. Großzügig wird mit Chili hantiert, fairerweise ist das meist vermerkt. Feurig wie angekündigt kommt das ausgezeichnete Gulasch vom Fogosch (14 Euro) auf den Tisch. Dijonsenf-Erdäpfel ruhen auf essigverwöhntem Endiviensalat (5 Euro). Der Almo ist hervorragend, sowohl als Beef Tatar (mit Tandoori-Mayonnaise und Tomatenbrot, 9 Euro) wie auch als Steak (mit Zweigeltgemüse, 18 Euro). Das Tiramisu-Eis darf bitte auf die Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterkarte. Abgerundet wird mit Chili-Schokomousse (6 Euro), die sicher noch niemand so serviert hat – die Chili gibt's nämlich auf der Mousse – zum Dazuknabbern.













