Don Alfredo, Graz
Eine ziemlich runde Sache: Im "Don Alfredo" gönnt man sich keinen Ruhetag.
Den kulinarischen Boden haben in dem Eckhaus an der Kalvarienbrücke in Graz bereits einige Betreiber aufbereitet. Italienische Zutaten waren schon immer mit dabei. Lange Jahre aß man im Chinalokal Duften-Garten Spaghetti chop suey, wenn die Glasnudeln wieder rar waren. Danach startete das Salandi einen kurzen Italo-Versuch, und seit August 2008 ist nun Don Alfredo am Werken. Leutselig unterhält der Wirt die Gäste an der Bar, wo tüchtig geschnapst und der eine oder andere Junker (2,80 Euro) probiert wird.
Was auf der Speisekarte steht, wird auch nach Hause geliefert. Wer sich aber lieber an die Tagesempfehlungen hält, ist gut beraten. Kleine Portionen gibt es zwar nicht. "Aber ich kann alles portionieren", sagt Alfredo und serviert auf zwei Tellern eine Menge Penne al fagotto (9,20 Euro). Die schmackhaften Nudeln sind in eine Tasche aus Parmaschinken und Rucola gewickelt und mit Gorgonzola und Haselnüssen verfeinert.
Dazu gibt's ebenso reichlich gemischten Salat mit Balsamicodressing (2,90 Euro) und frisch gebackene Knoblauchstangerl. Die Pizza Don Salieri mit Salami, Oliven und Rucola (7,30 Euro) hängt über den Tellerrand und schmeckt hervorragend. Das Rumpsteak (Tagesempfehlung, 14,90 Euro) serviert Alfredo in bester Qualität. Mit Tomaten und Parmesanspänen ist es ein würdiger Hauptgang und liefert so viel Knoblauch, dass man Kostproben an die Nachbarn verteilen sollte, um beim Tiramisu (3,10 Euro) nicht allein am Tisch zu sitzen. Schade nur, dass die Nachspeise schmeckt, als wäre sie zugekauft
.














