85°, Graz
Unter dem Laternenhimmel: Fernöstliche Küche wird im "85°“ aufgetischt.
Wer sich 2007 über den Einzug des ?Z10“ insUniviertel gefreut hat, dem wird auch das "85°“ (sprich: 85 Grad) in der Grazer Innenstadt zusagen. Das schicke Lokal mit Asia- Küche in der Z(inzendorfgasse) 10 war nämlich die Ausgangsbasis für den Chef des 85° in der Kaiserfeldgasse, Lin Wen Hung. Und so ist auch das Erfolgsrezept gutteils übernommen: Der Speisesaal ist ebenso geschmackvoll eingerichtet, das Angebot ist das bewährte aus den Z10-Anfängen, die Preise sind moderat und essbare Orchideen zieren da wie dort die Gerichte. Im 85° speist man allerdings unter einem Himmel rot leuchtender Lampions, die sich in den breiten Glasfronten widerspiegeln.
Mittagsmenü (ab 4,50 Euro) gibt es bis 18 Uhr, und die Speisekarten aus Stoff werden vor jedem Gast auseinandergerollt. Zum Start schmeckt die thailändische Nationalsuppe Tom- Yam (3,90 Euro) mit angenehmer Schärfe, Grünschalenmuschel, Tintenfisch und Garnele. Die gleiche Einlage findet sich auch in der zu milden Seafood- Soup (3,50 Euro). Das Gurkenschiff (3,90 Euro) sticht mit Garnelen, Surimi-Krabbensticks und Erbsen samt erfrischendem Joghurt in See. Haarfeine Karottenfäden begleiten die Vorspeisen. Wer sich steirische Begleitung wünscht, wählt etwa ein Achterl Sauvignon von Skoff (2,80 Euro). Gyoza (3,60 Euro), Teigtaschen mit Fleischfüllung, sind tadellos, ebenso das kleine Sushiset (6 Nigirisushi, 3 Maki, 6,90 Euro). Der Teriyaki-Lachs (8,50 Euro) ist gut gebraten. Zur Verabschiedung gibt?s statt Pflaumenwein geschnitzte frische Ananas, Glückskekse und ein Lächeln.














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