Leinöl
Leinöl, dessen Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig ist und deshalb in der heimischen Küche noch nicht so verbreitet ist, wird aus den Leinsamen (das sind die reifen Samen von Flachs) gewonnen. Kaltgepresstes Leinöl besteht zu 48 bis 58 Prozent aus α-Linolensäure, was das Öl überaus wertvoll macht. Die α-Lionolensäure zählt nämlich zu den essenziellen Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren) und übernimmt wichtige Funktionen im gesamten Stoffwechsel (Immunstoffwechsel, Lipidmembrane usw.).
Nicht nur in der Küche findet Leinöl seine Verwendung, sondern auch in der Malerei, wo es als wichtigstes Bindemittel für Ölfarben eingesetzt wird. Auch als Korrisionsschutzmittel und zur Konservierung von Holz ist Leinöl gefragt.
Features
Topfen mit Leinöl und Kartoffeln
Zutaten:
1000 g Kartoffeln
500g Magertopfen
2-3 Essl. Milch
Schnittlauch, Gartenkräuter
3-4 Essl. Leinöl
Salz, Kümmel, Pfeffer, 1 Bund Petersilie
Zubereitung:
Topfen, eventuell mit etwas Milch verfeinern, gehackte Zwiebeln, frischen Schnittlauch und Gartenkräuter untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und einen Schuss Leinöl hinzufügen. Diese Masse eignet sich als Brotaufstrich oder es werden Kartoffeln dazu gereicht.












