Polens neue Köche entdecken alte Traditionen
Pizza, Kebab und Sushi ade - es leben Pierogi und Barszcz!

Foto © kkZurück zu den Wurzeln
Nach Jahren kulinarischer Experimente mit
internationalen Gerichten wie Pizza, Kebab und Sushi kehren die
traditionsbewussten Polen neuerdings zum Altbekannten zurück:
Aufstrebende Bankangestellte oder Versicherungsmitarbeiter wollen
wieder Pierogi und Barszcz, die traditionelle Suppe aus roten Rüben,
in der Bürokantine sehen. In den Innenstädten von Warschau, Krakau,
Breslau (Wroclaw) und anderen Großstädten sprießen Restaurants aus
dem Boden, die altpolnische Bauernkost oder doch wenigstens Golonka
(Eisbein), das Krautgulasch Bigos und Schmalzbrote "wie bei der Oma"
versprechen.
Neue altpolnische Küche. Selbst Köche, die noch vor einigen Jahren mit mediterranen und
asiatischen Akzenten die in dieser Hinsicht vollkommen unerfahrenen
polnischen Geschmacksnerven trafen, haben sich in jüngster Zeit auf
etwas besonnen, was die Zeitung "Rzeczpospolita" vor einigen Wochen
als "nowa staropolska" bezeichneten - neue Küche im altpolnisch-
traditionellen Gewand.













