Neue Rezeptideen für Eierschwammerl
Blattsalate mit Eierschwammerl, in der Suppe oder als Strudel - der beliebteste Speisepilz hat im Spätsommer Saison.

Foto © Leserreporter Hermann Böhm
Wenn es überall im Wald herrlich gelb am Boden leuchtet, dann ist Eierschwammerlzeit. Der wohl bekannteste Pilz - das Eierschwammerl oder der Echte Pfifferling - ist auch einer der beliebtesten und recht einfach im Wald zu finden und zu erkennen. Aber auch auf den Bauernmärkten und in den Gemüseabteilungen der Supermärkten sind die Pilze erhältlich.
Am besten sind die Eierschwammerl frisch zu verarbeiten. Beim Einfrieren oder Trocknen lässt der Geschmack zu Wünschen übrig, also am besten säubern und hinein in die Pfanne. Ein geschlagenes Ei darüber, frische Petersilie oder Liebstöckl - einfach ein Gedicht. Aber auch zum Salat, als Terrine oder mariniert kann sich der Pfifferling sehen lassen. Das Eierschwammerl enthält viel Vitamin D, hat einen hervorragenden Geschmack aber einen geringen Nährwert. Der Pilz ist eher schwer verdaulich, weshalb empfindliche Personen nicht zu viel auf einmal davon essen sollten.
Unsere Rezeptvorschläge
Frische Blattsalate, eine Vinaigrette aus Essig, Olivenöl und Nussöl, mit Speck- und Weißbrotwürfel darüber - einfach köstlich: Blattsalate mit Eierschwammerl. Aber auch Schwarzbrot mit Eierschwammerl und Speck - ein Rezept von Lisl Wagner-Bacher - ist einfach und köstlich. Marinierte Eierschwammerl sind ein Genuss, ein Rezept vom "Steirereck" am Pogusch: Eierschwammerl-Tartare mit Vulkanoschinken.
Fehlen darf natürlich nicht die Eierschwammerl-Suppe mit Kräutern. Involtini - feine, kleine Kalbsrouladen mit einer Eierschwammerlsauce - ein beliebtes italienisches Rezept. Würzige Schwammerl, köstlich eingewickelt wird im Restaurant Strudelwirt in Fischbach serviert, last but not least noch ein Rezept aus Peter Roseggers Waldheimat: Gekochter Fischbacher Schwammerlstrudel












