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    Zuletzt aktualisiert: 18.06.2012 um 20:06 UhrKommentare

    Steirische Eiszeit

    Mit den Temperaturen steigt auch die Eis-Nachfrage. In der Steiermark ist nicht nur der größte Eistruhen-Produzent der Welt zu Hause, in der nächsten Woche wird hierzulande auch die erste gläserne Eis-Manufaktur Europas eröffnet.

    Eis ist in der Steiermark auch ein Wirtschaftsfaktor

    Foto © APAEis ist in der Steiermark auch ein Wirtschaftsfaktor

    Die hochsommerlichen Temperaturen sorgen derzeit für Hochbetrieb in den Eissalons. Jeder Österreicher gönnt sich im Durchschnitt 64 Kugeln Eis pro Jahr. Mit Speiseeis wurde zuletzt ein Jahresumsatz von insgesamt 321 Millionen Euro erzielt - wobei rund ein Drittel auf den Marktführer Eskimo entfällt - im Handel liegt der Marktanteil von Eskimo bei rund 75 Prozent.

    Wer im Supermarkt zu einem Eskimo-Eis greift, hat automatisch auch mit steirischem Know-how zu tun. In Rottenmann ist mit AHT Cooling Systems der Weltmarktführer für Eistruhen beheimatet. "Wir produzieren jährlich 150.000 Eistruhen, die weltweite Gesamtproduktion liegt bei 400.000", betont Geschäftsführer Hans Aage Joergensen im Gespräch mit der Kleinen Zeitung. Das "Gesetz" des Unternehmens laute, dass man in jedem Jahr etwas Neues auf den Markt bringen möchte. Ein besonderer Fokus liege auf energieeffizienten Eistruhen. "Unsere Top-Produkte verbrauchen heute um rund 60 Prozent weniger Energie als noch vor fünf Jahren", so Joergensen. Das gelinge unter anderem durch drehzahloptimierte Kältekompressoren. Wichtig sei zudem, den Geräuschpegel der Kühltruhen möglichst niedrig zu halten. Neben Eistruhen werden auch andere Kühl- und Tiefkühlgeräte produziert, die Jahresproduktion liegt bei insgesamt 300.000 Geräten. Die wichtigsten Absatzmärkte für das Unternehmen mit seinen weltweit 1300 Mitarbeitern - davon 780 in Rottenmann - sind die USA, Südeuropa, China und Russland.

    Fünf Millionen investiert

    In der Steiermark wird aber nicht nur erfolgreich Kühltechnik für Speiseeis produziert - sondern auch Eis selbst. In Deutschlandsberg eröffnet Valentino Ende nächster Woche die erste gläserne Eis-Manufaktur Europas. Als Teil der "Erlebniswelt Wirtschaft", der auch AHT angehört (Infos im Internet unter der Adresse www.elebniswelt-wirtschaft.at), kann man die Eis-Produktion hautnah verfolgen. Valentino setzt auf heimische Rohstoffe und Früchte und produziert u. a. 23 Eissorten für die Lebensmittelkette Spar, darunter auch die sechs Bio-Eisvariationen (siehe Bild oben) der neuen Edition des steirischen Chocolatiers Josef Zotter.

    In die Errichtung des neuen Produktionsstandortes von Valentino sind rund fünf Millionen Euro geflossen.

    MANFRED NEUPER

    Fakten

    2012 hat Schokoladen-Eis Vanille als beliebteste Eissorte abgelöst. Laut einer aktuellen Branchenumfrage der Wirtschaftskammer werden die ersten Plätze auch heuer von den Klassikern belegt. Hinter Schoko und Vanille hat sich Haselnuss auf Platz drei vorgekämpft. Auf den Plätzen vier bis sechs reihen sich in diesem Jahr Erdbeere, Zitrone und Stracciatella ein. Bananen-Eis kann sich auf dem siebten Platz behaupten. Fiocco, Joghurt und Himbeere runden die Top 10 ab. Von den Eismachern wurde Mango zum Eis des Jahres gekürt.

    64 Kugeln Eis - das entspricht in etwa 21 Tüten oder Bechern mit jeweils drei Kugeln - hat jeder Österreicher 2011 im Durchschnitt verzehrt. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt zwischen sieben und acht Litern pro Jahr. Europas Spitzenreiter ist mit rund zwölf Litern pro Kopf und Jahr übrigens Schweden.

    321 Millionen Euro wurden in Österreich im Vorjahr mit Speiseeis umgesetzt. Zum Vergleich: 2009 waren es 309 Millionen Euro.

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