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Zuletzt aktualisiert: 25.01.2012 um 11:26 UhrKommentare

Sellerie: Die Knolle ist ein Fixstarter in der Winterküche

Das Selleriegemüse hat derzeit Hochsaison, beinhaltet viel Vitamin K, B6 und auch viel Kalium. Unser Rezept-Tipp: der berühmte Waldorfsalat.

Der Waldorfsalat

Foto © Fotolia/fox17Der Waldorfsalat

Die intensiv duftenden Knollen des Sellerie werden meist nur verwendet, um eine andere Speise im Geschmack zu unterstützen. Man denke nur an die Rindsuppe, die ohne das Gemüse kaum denkbar wäre oder an Kartoffel- und Tomatensuppen oder -gemüse, die ein Stückchen Sellerie brauchen, wenn sie köstlich schmecken sollen. Stangensellerie ist der feine Verwandte, der viel mehr kostet und roh gegessen wird – zum Verkochen viel zu schade!

Im Moment hat das Gemüse Hochsaison. Überall bekommt man die festen Knollen mit der mittelbraunen Haut, die nach dem Schälen innen schneeweiß sein sollen. Ist Sellerie einmal geputzt und von der Wurzelrinde befreit, oxidiert er schnell an der Luft und wird unansehnlich braun, deshalb sofort mit ein paar Tropfen Zitronensaft beträufeln, dann bleibt er appetitlich. Im Kühlschrank hält sich die Knolle mehrere Tage. Im Keller, eventuell eingegraben in Sand oder eingeschlagen in angefeuchtetes Papier, sogar mehrere Wochen.

Selleriegenuss bringt mit 20 Kalorien pro 100 g sicherlich kein Fett auf die Rippen. Dafür aber so viel Vitamin K, dass der Tagesbedarf mit 100 g gedeckt ist, außerdem einiges an Vitamin B6 und auch viel Kalium. Es sind auch noch Eisen, Mangan, Spuren von Kupfer und die Vitamine A, C und E enthalten. Die körperwirksamen Substanzen stecken vor allem in den ätherischen Ölen und anderen sekundären Pflanzenstoffen, von denen dieses Wurzelgemüse nur so strotzt.

Der berühmte Waldorfsalat

Wenn Jakob Astor aus dem deutschen Walldorf nicht nach Amerika ausgewandert wäre, gäbe es jetzt auch keinen Salat dieses Namens. Seine Nachkommen gründeten das berühmte Luxushotel Waldorf-Astoria in New York und hier wurde der Salat erfunden.

Zutaten

  • 1 kleine Sellerieknolle
  • 2 säuerliche Äpfel
  • 3 bis 4 EL Mayonnaise
  • 1/2 Becher Sauerrahm (auch Süßrahm ist
  • Salz, Pfeffer, etwas Zucker
  • 1 Hand voll klein gehackter Walnusskerne

Sellerie und Äpfel schälen. Äpfel entkernen. Gemüse und Obst fein raspeln (entweder in der Küchenmaschine oder mit der Hand). Sofort mit dem Gemisch aus Mayonnaise und Sauerrahm übergießen und durchrühren. Nach Geschmack würzen und – wenn man will – die Nüsse untermengen. Der Waldorfsalat kann natürlich auch mit Stangensellerie zubereitet werden, das ist etwas mühsamer, schmeckt aber noch einen Tick feiner. Wenn Sellerie, Apfel, etwas Zitronensaft und Walnüsse mit einigen Löffeln Obers vermischt werden, ergibt das ein wunderbares Rohkostgericht, das sättigt und rundum mit Vitaminen versorgt. Rezept aus: "Die Kräuter in meinem Karten", Freya-Verlag Linz


Buchtipp

Sellerie

Als Liebeslust steigerndes Mittel schwärmte schon Altdichter Homer von der Gewürzknolle mit dem herben Geruch und als Heiler ist sie vom Volk eigentlich immer benützt worden: bei Gicht und Rheuma, als Reiniger der Körpersäfte und als Verdauungsförderer.

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Foto © Fotolia/U.Petrovic

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