Aperol – fruchtiger und farbenfroher Sommerhit
Knallorange Farbtupfer auf abendlichen Bar-Terrassen – aus dem Stadtbild sind sie nicht mehr wegzudenken. Frisch, fruchtig und zartbitter schmeckt der Drink, der sich vor allem als Aperol-Spritzer bei uns eingenistet hat.

Foto © blende40 - Fotolia.comSo schön kann dr Sommer sein - auch an trüben Tagen ist der Aperol-Spritzer ein fröhlicher Blickfang
Ursprünglich kommt der Aperol aus Italien, genauer gesagt aus Padua, wo er 1919 erstmals bekannt wurde. Seit damals wird er nach demselben Rezept hergestellt. Der rot-orange Likör ist ein Destillat aus Rhabarber, Chinarinde, Enzian, Bitterorangen und aromatischen Kräutern. Der kleine, feine Unterschied: Während Aperol in Italien einen Alkoholgehalt von 11 Prozent hat, liegt dieser hierzulande bei 15 Prozent.
Als Aperitif und Cocktail beliebt
Aperol lässt sich vielfältig trinken – pur auf Eis oder mit Tonic Water zu Aperol Tonic, mit Zitronensaft und Zuckersirup zu Aperol Sour gemixt. Außerdem lässt er sich wunderbar mit Weißwein, Bier, Champagner oder Prosecco kombinieren. Verfeinert man den "Aperol Sour“ mit einem Spritzer Wodka, erhält man einen Mix namens '"Aperol Sour Royal". Der Caipirol wiederum ist eine Variation des Caipirinha, der statt mit Cachaça mit Aperol zubereitet wird.
Der "Spritz" - in Venetien besonders beliebt - wird entweder mit Aperol oder mit Campari zubereitet. Die Mischung mit Weißwein (vorzugsweise Prosecco-Wein) heißt in Italien auch Aperol-Spritz, in Deutschland Aperol-Sprizz und in Österreich Aperol-Spritzer.
Features
Das Rezept
6cl Prosecco, 4cl Aperol, ein Spritzer Soda, ein Eiswürfel und eine Orangenscheibe. Eine Mischung zu gleichen Teilen macht den Spritzer frischer und leichter. Wer's ganz fein mag gibt noch eine grüne Olive ins Glas.












