Für Sie gelesen: Von Apfelstrudel bis Zwetschkenröster
Heinz-Dieter Pohl hat sich der österreichischen Küchensprache verschrieben. Dieses kleine Buch ist ein Versuch, seine Erkenntnisse einem großen Kreis von Genießern zu vermitteln.

Foto © www.pixelio.de / EvolineWas wäre die österreichische Küche ohne Apfelstrudel?
Klein, fein, handlich - und vollgepackt mit allerlei Begriffen aus den Küchen Österreichs. So präsentiert sich das Buch von Heinz-Dieter Pohl "Von Apfelstrudel bis Zwetschkenröster". Auch wenn sein Hauptaugenmerk eindeutig auf der Wiener Küche liegt, so findet die Küchensprache aus den restlichen österreichischen Bundesländern ebenfalls Eingang in seine umfassende Begriffssammlung.
Leberkäse und mehr. Neben den prägnanten Begriffserklärungen ("Was sind Granten?", "Woher stammt der Begriff 'Palatschinke'?", "Was versteht man unter 'Sperkas'?") erläutert Pohl auch ausführlicher das eine oder andere "Phänomen" aus der österreichischen Küche. So führt er schlüssig den Beweis, dass das Wiener Schnitzel NICHT aus Mailand stammt, verrät, warum der Leberkäse Leberkäse heißt oder erzählt, was es mit dem Namen "Teebutter" so auf sich hat.
Alles in allem kurzweiliges und übersichtliches Buch (das durchaus ein paar Bilder vertragen hätte) und ein ideales Mitbringsel für anstehende Besuche bei unseren deutschen Freunden.
Testen Sie Ihr Küchenlatein: Wir haben einige Begriffe aus dem Buch herausgepickt und Sie können nun testen, wie sattelfest Sie im Fach "Küchensprache" sind. Viel Vergnügen!
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Heinz-Dieter Pohl: Von Apfelstrudel bis Zwetschkenröster. Kleines Handbuch der österreichischen Küche.
159 Seiten, Ueberreuter, September 2008












