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    Zuletzt aktualisiert: 30.07.2008 um 13:52 UhrKommentare

    Liebeserklärung an die Paradeiser

    Knallig rot, prall und fest und mit viel Geschmack: Mit diesen Eigenschaften ist es für die Tomate ein Leichtes, sich bei uns beliebt zu machen.

    Wer kann diesen reifen Früchten des Sommers widerstehen?

    Foto © www.pixelio.de / berwisWer kann diesen reifen Früchten des Sommers widerstehen?

    Wenn die Paradeiser endlich reif sind, dann ist es gewiss: Der Sommer ist da. Und der Fantasie in der Küche sind dann keine Grenzen mehr gesetzt. Egal, ob im leichten Sommersalat, als köstliche Suppe oder als unentbehrliche Pastasauce: Von der Sonne geküsste Paradeiser sind die unangefochtenen Stars, die anspruchslos und leicht zu verarbeiten sind, köstlich schmecken, kaum Kalorien haben und obendrein auch noch mit viel gesunden Inhaltsstoffen aufwarten können.

    Apropos Gesundheit: In den Tomaten steckt das Carotinoid Lycopin, das verantwortlich für die leuchtend rote Farbe der Früchte ist. Lycopin gilt als wichtiges Antioxidans, das sich positiv auf den Cholesterinhaushalt auswirkt und dadurch die Gefahr von Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombose senkt.

    Weit gereist. Die Tomate kommt ursprünglich aus Mexiko, wo sie von den Azteken angebaut worden ist. Christoph Columbus hat sie dann nach Europa mitgebracht. Bekannt sind über 1000 Sorten, in Europa werden rund 50 davon kultiviert. Man bekommt Tomaten in runder, ovaler, länglicher, gerippter oder in birnenförmiger Form. Grob kann man diese Sortenvielfalt in vier Gruppen einteilen: Glatte, runde Tomaten (z.B. die Cocktail- oder Cherrytomaten), Tomaten mit unregelmäßiger dicker Schale (z.B. die Fleischtomaten), Rispentomaten mit herzhaftem Geschmack (z.B. die Strauchtomaten und Buschtomaten) und längliche, ovale, eier- oder birnenförmige Tomaten. Wer's genau wissen möchte, bekommt unter www.tomatenundanderes.at einen guten Überblick über die Sortenvielfalt des beliebten Sommergenusses.

    Paradeisrezepte
    Auch Küchengeist Dagobert schätzt Paradeiser als köstliches Element für Saucen und Suppen:

    Einkaufs- und Küchentipps
    Beim Einkauf auf Früchte mit unverletzter Schale achten. Ist die Schale gesprungen oder sind faulige Stellen sichtbar, dann lieber nicht zugreifen!

    Kaufen Sie nur reife Früchte. Unreife, grüne Tomaten enthalten das giftige Solanin, das bei empfindlichen Menschen zu Übelkeit und Kopfweh führen kann. Schneiden Sie auch immer den grünen Strunk aus den Tomaten heraus, bevor Sie sie konsumieren oder verarbeiten.

    Tomaten keinesfalls im Kühlschrank aufbewahren. Sie büßen dadurch ihr Aroma ein. Ideal ist ein Platzerl in der (dunklen) Speisekammer. Unreife Früchte können Sie an einem sonnigen Platz nachreifen lassen.

    Tomaten harmonieren hervorragend mit Kräutern und Gewürzen, besonders mit Oregano, Basilikum, Rosmarin, Salbei und Knoblauch verstehen sich sich hervorragend.

    Foto

    Foto © www.pixelio.de/Jürgen Mala

    Foto vergrößernFoto © www.pixelio.de/Jürgen Mala

    Müssen Sie Tomaten schälen, dann am besten die Schale kreuzweise einschneiden, kurz in kochendes Wasser legen, herausnehmen, kurz in Eiswasser legen und dann die Schale vorsichtig abziehen.

    Tomaten lassen sich auch (enthäutet und klein geschnitten oder passiert) einfrieren.

    Tomaten nach Möglichkeit immer von anderem Obst und Gemüse getrennt aufbewahren. Sie scheiden nämlich Äthen aus, ein Stoff, der die Reifung von anderem Gemüse und Obst beschleunigt.

    Waltraud Zechner

    Tomate & Paradeis

    In Deutschland ist das Wort Tomate gebräuchlich, in Österreicher kennt man die Frucht auch unter Paradeis.

    Die Frucht ist auch unter Liebesapfel, Paradiesapfel oder Goldapfel bekannt.

    Marke Eigenbau

    Tomaten können auch im eigenen Garten oder auf dem Balkon angebaut werden. Aufpassen muss man allerdings, dass die Blätter nicht zu viel Nässe abbekommen, das schadet der Pflanze. Wer gerne mit seltenen oder ungewöhnlichen Tomatensorten experimentiert, kann Samenmaterial im Internet bestellen.





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