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    Zuletzt aktualisiert: 02.09.2012 um 15:03 UhrKommentare

    Glaubensfragen und Heilsversprechen am Lido

    "Skandal" oder "intelligente Ironie"? Die Regisseure Seidl, Anderson und Malick haben am ersten Venedig-Wochenende mit ihren Filmen die Gespräche dominiert. Abseits der Kinos stellt man sich in Venedig die Frage, welchen Stellenwert das Festival international noch hat.

     Von links: Nabil Saleh, Maria Hofstätter und Ulrich Seidl in Venedig

    Foto © Reuters Von links: Nabil Saleh, Maria Hofstätter und Ulrich Seidl in Venedig

    Das erste Wochenende der diesjährigen Filmfestspiele in Venedig beschäftigt sich mit den großen Glaubensfragen anhand privater Geschichten - und mit Ulrich Seidl, Paul Thomas Anderson und Terrence Malick sind die Protagonisten keine Unbekannten. Die Wettbewerbsfilme der drei Regisseure haben bisher mit Sicherheit am meisten Diskussionen und Reaktionen gezeitigt.

    "Skandal" bis "intelligente Ironie"

    Der Auftakt war mit Mira Nairs "The Reluctant Fundamentalist", Kirill Serebrennikovs "Izmena" (Betrayal) und Xavier Giannolis "Superstar" noch relativ unspektakulär verlaufen. Doch Seidls zweiter Trilogie-Teil "Paradies: Glaube" - der erste Teil "Paradies: Liebe" war in Cannes im Wettbewerb, der dritte "Paradies: Hoffnung" soll bei der Berlinale konkurrieren - hat am Freitag starken medialen Widerhall erzeugt: Von "Skandal" war ebenso die Rede wie von "intelligenter Ironie".

    Auch Paul Thomas Andersons "The Master" hat am Samstag viele Kritiker überzeugt. Das Sektendrama mit Philipp Seymour Hoffman und Joaquin Phoenix ist teilweise auf 70-mm-Material gedreht und besticht durch fulminante Schauspieler ebenso wie durch eine durchdringende Optik. Am Sonntag hat dann Terrence Malick mit "To The Wonder" - wie schon im Vorjahr in Cannes mit "The Tree of Life" - das Publikum gespalten. Das Liebesdrama mit Ben Affleck, Olga Kurylenko, Rachel McAdams sowie Javier Bardem als zweifelndem Priester setzt erneut auf Improvisation und Spiritualität.

    Welchen Stellenwert hat das Festival noch?

    Während am Markusplatz bunte Tauben für Aufsehen sorgen und in den Giardini sich die Architekturbiennale raumgreifend präsentiert, beschäftigt man sich am Lido heuer auch mit der Frage, welchen Stellenwert das Festival in Venedig angesichts der Konkurrenz aus Toronto und Rom noch hat. Auch wenn noch Stars wie Winona Ryder, Ben Affleck oder das Duo Hoffman/Phoenix in die Lagunenstadt kommen, verzichten doch viele bereits auf den Überseeflug und erscheinen lieber eine Woche darauf in Kanada. Und die - nicht zuletzt bauliche - Modernisierung haben die Festspiele verpasst.

    Quelle: APA

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