Dieser Schauspieler "cannes"
Im Film "Snowchild", der derzeit in Cannes läuft, ist der Althofener und Wahlberliner Michael Pink zu sehen. Auch beim neuen James Bond wirkte er mit.

Foto © KK/PrivatDer Wahlberliner in der ORF-Serie "FC Rückpass"
Am Sonntag geht das Filmfestival in Cannes dem Ende zu. Unter anderem war heuer der Film "Snowchild" der Regisseurin Uta Arning zu sehen. Der Schauspieler Michael Pink, der in Brugga bei Althofen aufgewachsen ist und seit 2003 in Berlin lebt, spielt in diesem modernen Märchen die männliche Hauptrolle.
"Ich bin ein europäischer Geschäftsmann, der das Laster in Tokio sucht. Es geht um ein Mädchen, das sich umbringen möchte. Sie wirkt wie Rotkäppchen im dunklen Wald und ich bin ihr Wolf", so der 35-Jährige. Als Besonderheiten des Films bezeichnet der 35-Jährige die "Erzählweise und die skurrile Welt des Hotels, in dem die Handlung hauptsächlich stattfindet, kombiniert mit der Fantasiewelt der Hauptfigur in japanischer Spielweise".
Der Schauspieler ist mit "Mister Pink and the Lily" auch als Musiker aktiv. So wurden für den Film "Snowchild" drei Musiktitel geschrieben und produziert. Die Dreharbeiten in Japan schildert der Auslandskärntner als spannend und lustig. Pink erzählt, dass die Japaner - dem Klischee entsprechend - keine Pause machen, ständig in Bewegung sind und ihre Aufgaben sehr ernst nehmen: "Mein Assistent hatte einen Assistenten, der mir Kaffee brachte, auch wenn ich selbst schon neben der Kaffeemaschine stand." Die Arbeit in einem internationalen Team - die wichtigsten Leute kamen unter anderem aus Australien, Indien, Dänemark und den USA - bezeichnet der Schauspieler als sehr bereichernd.
Mit "007" vor der Kamera
Pink wirkt auch im neuen "James Bond"-Film in einer kleinen Rolle mit. Der Inhalt des Films muss noch streng geheim gehalten werden und die Mitwirkenden dürfen nichts darüber verraten. "Zu Beginn wusste ich selbst gar nicht, für welche Rolle ich nach London fliege - das erfuhr ich erst durch einen Umschlag im Hotel, sehr spannend", sagt der Schauspieler, der in seiner Freizeit gerne Beachvolleyball spielt. Obwohl er für den Dreh fast fünf Monate lang in England im Einsatz war, bezeichnet sich Pink nur als "kleines Rädchen in einem Riesenprodukt". Sein eigentlicher Erfolg sei, dass er es in einen "Bond"-Film geschafft hat: "Es war aufregend, mit so vielen begabten und professionellen Menschen zusammenzuarbeiten, und Sam Mendes gehört zu meinen Lieblingsregisseuren."











