Tochter von Bono Vox debütierte in Cannes
Überraschung in Cannes: Bono Vox' Tochter Eve Hewson (19) als Filmpartnerin von Sean Penn. Der amerikanische Schauspieler wird als Favorit auf den Darstellerpreis gehandelt, bei den Damen setzen Insider auf Tilda Swinton.

Foto © APAEve Hewson debütierte an der Seite von Sean Penn
Im Endspurt der Filmfestspiele von Cannes hat sich noch ein Favorit auf die Goldene Palme aufgetan: Paolo Sorrentinos Roadmovie "This Must Be The Place" (in Anlehnung an einen Song der Talking Heads) mit Sean Penn als abgehalfterten Rocksänger Cheyenne, der wie eine Mischung aus Robert Smith von "The Cure" und Ozzy Osbourne aussieht und sich in den USA auf die Spur eines Nazis macht, unter dem sein Vater in Auschwitz gelitten hatte. "Ich ließ mich aber von keinem bestimmten Rockstar inspirieren, das ist Zufall", so Penn.
Kindheitswunsch Schauspielerin
An seiner Seite debütiert Eve Hewson, die Tochter von U2-Frontman Bono Vox. "Seit ich als Kind 'E.T' sah, wollte ich Schauspielerin werden", erzählt die 19-Jährige, "zum Glück haben meine Eltern den Wunsch unterstützt." So hat sie Dublin verlassen und studiert in New York Schauspiel. Sean Penn wird nun als Favorit auf den Darstellerpreis gehandelt - neben dem Burgenländer Michael Fuith ("Michael"). Bei den Damen setzen Insider auf Tilda Swinton.
Außer Konkurrenz, dafür singend, kann man Catherine Deneuve in "Die Geliebten" bewundern, einer Liebesgeschichte, die sich über fünf Jahrzehnte zieht. Am Rande der Party des deutschen Films am Strand des noblen Hotels Majestic bestätigte Katja Eichinger, dass die Verfilmung von Natascha Kampuschs Autobiografie durch den jähen Tod ihres Mannes Bernd Eichinger nicht ad acta gelegt worden sei. Bei Österreichs Cannes-Beitrag, Markus Schleinzers nüchternem Täterfilm "Michael", muss betont werden, dass es sich nicht um eine Variante des Kampusch-Schicksals handle. Aus rechtlichen Gründen.











