Berlinale: Viel Applaus und Lob für "Der Räuber"
Mehrmaligen und begeisterten Applaus gab es am Montag nach der Uraufführung des Dramas "Der Räuber".

Foto © APA
Es ist der erste österreichische Film im Wettbewerb der 60. Berlinale. Regisseur Benjamin Heisenberg und sein Filmteam wurden nach der Vorführung auf der Bühne bejubelt. Die Hauptdarsteller Andreas Lust und Franziska Weisz sowie Roman-Autor Martin Prinz standen strahlend vor dem Publikum.
Und auch die Zeitungen überschlugen sich am Dienstag vor Lob - vor allem für den "Marathonmann" Andreas Lust. "Der Räuber" ist "ein spannender, berührender Thriller auf dokumentarischer Basis", formulierte etwa der "Kurier" am Dienstag. "Und es ist gut denkbar, dass Andreas Lust im Rennen um den Darstellerpreis in Berlin mitmischt." Ähnlich äußerte sich "Die Presse" in der Dienstagsausgabe: "Es ist die Stärke seines Films, die Hauptfigur nur über Beobachtungen zu zeichnen. Das Ausnahmetalent von Hauptdarsteller Andreas Lust macht diesen Stoiker und Solipsisten für ein Publikum nachvollziehbar."
Ähnliche Reaktionen ernteten Heisenberg, Lust und Co. in Deutschland, wo der Film in mehreren Zeitungen als einer der bisher überzeugendsten im Wettbewerb gefeiert wurde. Die "taz" spricht vom "famosen Hauptdarsteller" Andreas Lust, für das "Abendblatt" hätte Lust "einen Darsteller-Bären verdient für seine physische Sportler-Leistung und die subtile Studie eines Mannes, der seinem Seelengefängnis nur per höchstem Adrenalinkick entkommt". Die "Stuttgarter Zeitung" lobte den Film als "richtigen Knaller", und die "FAZ" sieht einen "dünnen Grat zwischen Räuberromantik und Sozialschnulze" - "aber Heisenberg hat das Gleichgewicht gehalten."
Das in Wien und Umgebung spielende Drama "Der Räuber" erzählt eine wahre Begebenheit der österreichischen Kriminalgeschichte: Ein vom Kick der Schnelligkeit besessener Marathonläufer und Bankräuber legt eine halsbrecherische Verfolgungsjagd mit der Polizei hin.











