I am Legend
Regisseur Francis Lawrence hat die gleichnamige Buchvorlage von Richard Matheson an das 21. Jahrhundert angepasst und zeigt Will Smith als letzten Überlebenden in New York.

Foto © Warner BrosWill Smith im Großstadtdschungel New Yorks
"Ich bin Robert Neville. Ich sende von allen
Frequenzen. Ich kann für Essen und Unterkunft sorgen!", lässt der
Wissenschafter, gespielt von Hollywoodstar Will Smith, durch den
Äther von New York verlauten. Ein als Krebsmittel angepriesenes
Medikament hat in wenigen Monaten die Menschheit in gefährliche
Mutanten verwandelt oder dahingerafft. Regisseur Francis Lawrence
verfilmte mit "I am Legend" den Science-Fiction-Klassiker von Richard
Matheson aus dem Jahr 1954. Am Donnerstag (10.1.) läuft die bereits
dritte Verfilmung des Stoffs in Österreichs Kinos an.
Immun gegen den Virus. New York im Jahr 2009: Robert Neville ist unerklärlicherweise
immun gegen den technisch veränderten Virus. Bei der Evakuierung von
New York verliert er aber Frau und Kind. Alleine will er ein
Gegenmittel finden, gegen die Seuche, die die Menschen in lichtscheue
Zombies verwandelt. Mit seinem einzigen Begleiter, einem Schäferhund,
rast er in einem Sportwagen durch das menschenleere New York. Sein
Zuhause hat Neville zur Festung ausgebaut, lebt nach einem streng
militärischen Zeitplan und führt an Laborratten Experimente durch.
Vampire statt Zombies. Francis Lawrence hat den Originalschauplatz von Mathesons
Bestseller von Los Angeles nach New York verlegt, statt Vampire sind
es Zombies, in die sich die Infizierten verwandeln. Im Film bleiben
die Untoten lange Zeit im Dunkeln verborgen. In Rückblenden wird nur
kurz aufgeklärt, was zur Katastrophe führte, dadurch hat der
Regisseur viel Zeit für postapokalyptische Szenen wie Golfspielen auf
einem verlassenen Flugzeugträger oder Begegnungen mit Raubkatzen
mitten in New York. Eindrucksvoll auch Nevilles Besuch in der
Videothek, wo er Schaufensterpuppen als "Ersatzmenschen" aufbaut.













