Die Simpsons starten nun auch im Kino voll durch
Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie sind nun auch im Kino zu bewundern.

Foto © 20th Century FoxDie Simpsons - nun auch im Kino
Eines vorweg: "Simpsons"-Erfinder Matt Groening und
sein Team lassen auch im Kinoformat nichts anbrennen. Wer sich
gefragt hat, ob die gelbe Zeichentrickfamilie auch ausgedehnt von den
üblichen 22 TV-Minuten auf 87 Leinwand-Minuten funktioniert, dem kann
getrost geantwortet werden: ja, ganz und gar. Der New Yorker
Regisseur David Silverman ("Monster AG") verlegte sich dabei
glücklicherweise nicht nur auf die Verlängerung einer Fernsehfolge,
sondern schuf eine wunderbare Action-Satire in 2D.
Spider-Pig. Alles beginnt mit Homers neuem Haustier, einem Schwein, das er als
"Spider-Pig" die Wände hoch laufen lässt oder als Harry Potter
verkleidet. Marge ahnt schon, dass das nicht gut gehen wird, und
Sohnemann Bart fühlt sich von seinem Vater ziemlich vernachlässigt.
Lisa läuft unterdessen von Haus zu Haus, um auf die Verschmutzung des
Lake Springfield hinzuweisen, und schlüpft bei einer Stadtversammlung
in die Rollen des selbst ernannten Klimaschützers Al Gore bzw. der
Umweltschützerin Erin Brockovich.
Eichhörnchen-Monster. Dass ausgerechnet ihr eigener Vater schließlich für die
Klimakatastrophe in Springfield sorgt, verwundert nicht. Homer
entsorgt einen Silo mit Schweinemist im See, worauf dieser
Eichhörnchen zu vieläugigen Monstern mutieren lässt. Das ruft auch
die US-Regierung auf den Plan, deren Problemlösungsstrategien simpel
auf den Punkt gebracht werden: Das Problem wird erst einmal
weggesperrt, und wenn das nicht hilft, muss es eben mit Gewalt
entfernt werden.













