Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 20. August 2014 08:53 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Unter Prinzen und Wölfen "Die Karte meiner Träume" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kino & Filme Nächster Artikel Unter Prinzen und Wölfen "Die Karte meiner Träume"
    Zuletzt aktualisiert: 26.06.2007 um 13:25 Uhr

    Stirb langsam 4.0.

    Im explosiven und witzigen vierten Teil der Action-Serie ist Einzelkämpfer Bruce Willis auf die Hilfe eines Hackers angewiesen.

    Bruce Willis in Aktion

    Foto © 20th Century FoxBruce Willis in Aktion

    Ist John McClane wieder einmal zur falschen Zeit am falschen Ort, wenn er 2007 etwas verspätet im Internetzeitalter ankommt? Mag sein, aber "Die Hard" heißt auf Deutsch nicht nur "zäher Kämpfer" sondern auch "Ewiggestriger". In Zeiten des Internet-Verbrechens müssen sich aber auch altgediente Heldencops umstellen. Eine maßgeschneiderte Rolle für den mittlerweile 52-jährigen Bruce Willis, der im explosiven und witzigen vierten Teil der Action-Serie die USA vor einem Generalangriff aus dem Netz rettet. Der Film startet am Mittwoch, den 27. Juni in Österreichs Kinos.

    Tod im Hackermilieu. Die Story ist schnell erzählt: Computer-Guru Thomas Gabriel (Timothy Olyphant) hat für die US-Regierung IT-Sicherungssysteme für die wichtigsten Infrastruktur-Zentren entwickelt. Da er sich schlecht behandelt fühlt, beschließt er, seine Systeme selbst zu knacken. Mit einem Spezialisten-Team verursacht er den Zusammenbruch des Verkehrs-, Finanz- und Energiewesens. Um keine Gegenwehr zu erhalten, lässt er gleichzeitig die bekanntesten Hacker des Landes umbringen.

    Hau-drauf und Schlau-drauf. Doch John McClane (Bruce Willis), mittlerweile Senior Detective und von seiner Frau Holly erneut geschieden, kann einen von ihnen retten - den jungen Internet-Wunderwuzzi Matt Farrell (Justin Long). In der Folge treiben die beiden als Hau-drauf und Schlau-drauf den von Allmachtsfantasien besessenen Gabriel zusehends in die Enge, bis dieser den letzten Joker zieht: Er schnappt sich McClanes sechzehnjährige Tochter Lucy (Mary Elizabeth Winstead).

    Im Alleingang. Als "Die Hard" (dt. Titel: Stirb langsam) 1988 ins Kino kam, machte er ein neues Sub-Genre im Action-Bereich auf. In einem halbfertigen Hochhaus wurde eine beklemmend-klaustrophobische Stimmung geschaffen, in der McClane im Alleingang eine übermächtige Einbrecher-Bande ausmerzte. In Teil zwei und drei der Kinoserie verabschiedete man sich von dem reduzierten Setting, dafür griffen andere Filme, wie "Speed" (1994) oder "Air Force One" (1997) das Prinzip auf.

    "Shut up". Die Allgegenwart der elektronischen Überwachung rückt im vierten Teil die Ausweglosigkeit wieder ins Zentrum der Handlung. Freilich wird damit kein Neuland mehr betreten. Ähnliches hat man beispielsweise in "Staatsfeind Nr. 1" (1998) gesehen, dessen Drehbuchautor David Marconi für "Die Hard 4.0" die Vorlage lieferte. Aber das dicht gestrickte digitale Netzwerk erfüllt eine wichtige Aufgabe. Es lässt einmal mehr den einsilbigen John "Shut up" McClane auf einen vermeintlich unbezwingbar schlauen Gegner treffen und - so viel darf verraten werden - ihn besiegen.

    Martial-Arts-Kampfszene. "Ich bin vielleicht nicht so smart wie ihr, aber ich bin noch am Leben", bringt McClane seine Rolle auf den Punkt. Und so kämpft er mit Hydranten gegen Hubschrauber und mit klassischen Stunteinlagen gegen die nicht abzuschüttelnde GPS-Peilung. Regisseur Len Wiseman ("Underworld Evolution") versucht dem erdigen Stil seines Helden gerecht zu werden, indem er auf Effekte aus dem Computer so weit wie möglich verzichtet. Als augenzwinkerndes Zugeständnis an die Entwicklungen im Actionkino seit "Die Hard 3" (1995) gibt es eine Martial-Arts-Kampfszene zwischen McClane und Mai Lihn (Maggie Q), der Komplizin und Geliebten von Thomas Gabriel.

    Markige Sprüche. Besonders gut funktionieren in "Die Hard 4.0" wieder McClanes markige Sprüche, die jedem Actionhelden zur Ehre gereichen würden. Da Drehbuchautor Mark Bomback auch für Matt und die ganz nach ihrem Vater geratene Lucy einige Gags übrig lässt, entsteht zeitweise der Eindruck einer explosiven Screwball-Komödie, was über die mangelnde Logik der Handlung leicht hinwegsehen lässt. Etwa wenn John und Matt sich klar werden, dass sie bisher in unterschiedlichen Realitäten gelebt haben - in der echten und in der virtuellen: "Ich dachte, es würde Spaß machen, das System in die Luft zu jagen", muss sich Matt eine Lebenslüge eingestehen, während John sein veraltetes Handy wegwirft wie ein Affe eine Bananenschale. In einem sind sich die beiden jedoch von Beginn an ähnlich. Auch hunderte MG-Salven aus geringer Entfernung können ihnen kein Haar krümmen. Das gibt es nur in der virtuellen Welt des Kinos.


    Fotoserien

    Mehr Kino & Filme

    Mehr aus dem Web

      Fotoserien

      Trauer um Robin Williams 

      Trauer um Robin Williams

       

      KLEINE.tv

      Trauer um Hollywood-Legende Lauren Bacall

      Die Schauspielerin starb im Alter von 89 Jahren. Ihre Karriere dauerte s...Noch nicht bewertet



      Newsletter

      Neues auf unseren Seiten, Nachrichten und Events per E-Mail!

       


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!