The Reaping - Die Boten der Apokalypse
Der spannend gemachte Grusel-Thriller mit Hilary Swank glänzt durch eine überraschende Story, phänomenale Darsteller, wimmelnde Maden und platzende Frösche.

Foto © Warner Bros.Hilary Swank un dLoren McConnell
Zehn Plagen schickte Gott in der Bibel, um
die Menschen zu strafen. In dem Film "The Reaping - Die Boten der
Apokalypse" versetzen neue Plagen ein kleines Städtchen der
US-amerikanischen Südstaaten in Angst und Schrecken. Ein Fall für
Hilary Swank. Die doppelte Oscar-Gewinnerin ("Million Dollar Baby")
kämpft ab 20. April in dem spannenden Grusel-Thriller gegen das Übel
- und gegen die Menschen, die es auf die Erde gebracht haben.
Zehn Plagen. Im Alten Testament wird Wasser ungenießbar. Frösche, Mücken,
Fliegen, Heuschrecken, Hagel, Finsternis, Seuchen und Geschwüre
verbreiten Krankheit und Tod, alle Erstgeborenen sterben. Neuzeitlich
würde man die meisten dieser Phänomene als Umweltkatastrophen oder
Epidemien einordnen. Doch gerade der analytischen Erklärung
verweigert sich die Filmstory, hier ist Übernatürliches im Spiel.
Dabei sind die Dreharbeiten im amerikanischen Süden durch den
Hurrikan Katrina selbst gehörig verwirbelt worden. Etliche Mitglieder
des Crew verloren ihr Zuhause.
Grusel-Thriller. Verbirgt "The Reaping" (deutsch: Die Ernte) in der Regie von
Stephen Hopkins vielleicht doch einen Aufruf zum Handeln gegen
Ökodesaster und Klimawandel? - "Nein", wehrt Swank im Interview
entschieden ab. "Das ist ein gruseliger, übernatürlicher Thriller.
Der Film macht keine Aussagen über unsere Wirklichkeit."













