Mr. Bean macht Ferien
Rowan Atkinson in einem Roadmovie mit wenig Worten dafür viel Slapstick und Humor.

Foto © UIPMr. Bean an der Cote d'Azur
In "Mr. Bean macht Ferien" kämpft Rowan Atkinson
nicht nur mit seiner Tollpatschigkeit, sondern auch mit der
französischen Kultur und Sprache. Auf seinem Roadtrip zur Côte d'Azur
stolpert er von einem Missgeschick ins nächste - das Chaos erreicht
beim Filmfestival in Cannes den Höhepunkt, bei dem sein Privatvideo
aus Versehen für die Goldene Palme nominiert wird. "Mr. Bean macht
Ferien" ähnelt einem Stummfilm, sorgt mit Slapstick-Pantomimen für
viele Lacher und startet am Freitag (30. März) in den
österreichischen Kinos.
Mimik, Gestik und
Slapstick. Rowan Atkinson setzt, mehr als in seinen letzten Filmen, auf den
Humor, der schon in seinen Bean-TV-Episoden sehr gut funktioniert
hat: Wenig Sprache und Klamauk, dafür viel Mimik, Gestik und
Slapstick - und das funktioniert nach wie vor genauso gut wie in
seiner ersten Sendung vor 17 Jahren. Sei es, wenn Bean mit der
französischen Küche kämpft, die Garnelen als Ganzes verdrückt und den
Inhalt der Muscheln in der Handtasche seiner Sitznachbarin
verschwinden lässt, oder wenn er als Tänzer und Playback-Sänger
versucht etwas Geld zu verdienen.
Bean, der zweite. Der erste Bean-Film ("Bean der ultimative Katastrophenfilm") aus
dem Jahr 1997 spielte weltweit über 260 Millionen Dollar ein. "Wir
hatten immer das Gefühl, dass Mr. Bean noch einen Film tragen würde,
aber der sollte sich von dem ersten stark unterscheiden", betont
Rowan Atkinson, der zusammen mit Richard Curtis die Comedy-Figur
geschaffen hatte.
Sprachkomplikationen. Beans Französischkenntnisse beschränken sich in dem von Regisseur
Steve Bendelack gedrehten Streifen auf "Oui", "No" und "Gracias" und
als auch noch der kleine russisch-sprechende Stepan (Max Baldry)
wegen Bean seinen Vater verliert und den Briten begleitet, nehmen die
Sprachkomplikationen Überhand. Die Tatsache, dass die französische
Polizei Bean für den Kidnapper Stepans hält, macht die Reise noch um
etliches komplizierter.













