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Zuletzt aktualisiert: 27.03.2007 um 13:59 Uhr

Mr. Bean macht Ferien

Rowan Atkinson in einem Roadmovie mit wenig Worten dafür viel Slapstick und Humor.

Mr. Bean an der Cote d'Azur

Foto © UIPMr. Bean an der Cote d'Azur

In "Mr. Bean macht Ferien" kämpft Rowan Atkinson nicht nur mit seiner Tollpatschigkeit, sondern auch mit der französischen Kultur und Sprache. Auf seinem Roadtrip zur Côte d'Azur stolpert er von einem Missgeschick ins nächste - das Chaos erreicht beim Filmfestival in Cannes den Höhepunkt, bei dem sein Privatvideo aus Versehen für die Goldene Palme nominiert wird. "Mr. Bean macht Ferien" ähnelt einem Stummfilm, sorgt mit Slapstick-Pantomimen für viele Lacher und startet am Freitag (30. März) in den österreichischen Kinos.

Mimik, Gestik und Slapstick. Rowan Atkinson setzt, mehr als in seinen letzten Filmen, auf den Humor, der schon in seinen Bean-TV-Episoden sehr gut funktioniert hat: Wenig Sprache und Klamauk, dafür viel Mimik, Gestik und Slapstick - und das funktioniert nach wie vor genauso gut wie in seiner ersten Sendung vor 17 Jahren. Sei es, wenn Bean mit der französischen Küche kämpft, die Garnelen als Ganzes verdrückt und den Inhalt der Muscheln in der Handtasche seiner Sitznachbarin verschwinden lässt, oder wenn er als Tänzer und Playback-Sänger versucht etwas Geld zu verdienen.

Bean, der zweite. Der erste Bean-Film ("Bean der ultimative Katastrophenfilm") aus dem Jahr 1997 spielte weltweit über 260 Millionen Dollar ein. "Wir hatten immer das Gefühl, dass Mr. Bean noch einen Film tragen würde, aber der sollte sich von dem ersten stark unterscheiden", betont Rowan Atkinson, der zusammen mit Richard Curtis die Comedy-Figur geschaffen hatte.

Sprachkomplikationen. Beans Französischkenntnisse beschränken sich in dem von Regisseur Steve Bendelack gedrehten Streifen auf "Oui", "No" und "Gracias" und als auch noch der kleine russisch-sprechende Stepan (Max Baldry) wegen Bean seinen Vater verliert und den Briten begleitet, nehmen die Sprachkomplikationen Überhand. Die Tatsache, dass die französische Polizei Bean für den Kidnapper Stepans hält, macht die Reise noch um etliches komplizierter.


Mr. Bean macht Ferien

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