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Zuletzt aktualisiert: 16.02.2007 um 14:47 Uhr

La Vie en Rose

Im großen Gefühlskino "La Vie en Rose" bereut Edith Piaf nichts.

Gerard Depardieu und Marion Cotillard

Foto © Constantin FilmGerard Depardieu und Marion Cotillard

"Non, je ne regrette rien..." - "Ich bereue nichts". Einen besseren musikalischen Abschluss kann man sich wohl nicht wünschen für ein Biopic, eine verfilmte Biografie. Und im Falle von "La Vie en Rose" ergibt sich das noch dazu fast von selbst: Denn Protagonistin ist Edith Piaf, die legendäre französische Chansonniere, das Lied war einer ihrer größten Erfolge. Die französische Großproduktion mit Marion Cotillard in der Hauptrolle kommt am 23. Februar in die österreichischen Kinos.

Musik und Liebe. Regisseur Olivier Dahan ("Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse") hatte die Idee zum Projekt angeblich in einem Buchladen: "Ein Film über Musik und Liebe. Ein tragischer, romantischer Blockbuster. Französisches Thema mit internationalem Ansatz. Ein Spielfilm über Edith Piaf." Und tatsächlich zeigt "La Vie en Rose" mit alt bewährten Mitteln das Leben der nur 47 Jahre alt gewordenen Sängerin als Verkettung tragischer und schicksalhafter Ereignisse, als eine Existenz in Extremen. Einige der gezeigten Episoden, so zum Beispiel eine zeitweise Erblindung als Kind, sind gar nicht gesichert - hatte Edith Piaf doch keinerlei Skrupel, Dinge zu erfinden, die ihrem Mythos nützlich waren.

Spatz von Paris. Die Zeitebenen im Film, der die diesjährige Berlinale mit Erfolg eröffnete, sind miteinander verwebt: Von großen Auftritten des zierlichen "Spatz von Paris" im legendären Olympia zur ärmlichen Kindheit in der Gosse oder im Bordell der Großmutter wird da gewechselt. Der Eindruck der Kausalität der Ereignisse wird da noch verstärkt. Auch die für Piaf typischen Charakteristika werden Stück für Stück erklärt: Eine Hure schminkt der kleinen Edith die Lippen rot, der Nachtclubbesitzer Louis Leplée (Gérard Depardieu) tauft sie "La mome", "das Gör", und Komponist Raymond Asso (Marc Barbé) bringt ihr Gesten für die Bühne bei und legt ihr das berühmte schwarze Kleid an.


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