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    Zuletzt aktualisiert: 12.02.2007 um 11:44 Uhr

    "La Vie en Rose": Frankreichs Spatz, der nie verstummt

    Die bewegende Leinwandbiografie der legendären Edith Piaf eröffnete die Berlinale.

    Die umjubelte Darstellerin von Edith Piaf, Marion Cotillard

    Foto © APDie umjubelte Darstellerin von Edith Piaf, Marion Cotillard

    Glanzvoll und bewegend sind am Donnerstag die 57. Internationalen Berliner Filmfestspiele mit dem französischen Film "La Mome - La Vie en Rose" eröffnet worden. Im ersten Beitrag des diesjährigen Wettbewerbs um die Silbernen und Goldenen Bären zeigt Olivier Dahan, der den Film inszeniert und geschrieben hat, das Leben und Sterben der legendären französischen Sängerin Edith Piaf. Verkörpert wird der unvergessene "Spatz von Paris" von der jungen Marion Cotillard, die eine großartige Darstellerleistung zeigt.

    Berührender Auftakt. Mit "La Mome - La Vie en Rose" kann die Berlinale endlich wieder mit einem Film starten, der das Publikum begeistern kann und auch künstlerisch allen Ansprüchen genügt. Dahan zeigt Stationen und Szenen aus allen Lebensphasen der Sängerin, die 1963 im Alter von nur 47 Jahren starb, aber viele Lieder hinterlassen hat, die nicht nur in Frankreich noch immer gehört und geliebt werden. Emotionaler Höhepunkt, zugleich auch das Finale des Films, ist Piafs Auftritt in der Pariser Konzerthalle Olympia, wo die schon von ihrer tödlichen Krankheit schwer gebeugte Sängerin ihre unvergängliche, noch immer unter die Haut gehende Hymne "Non, je ne regrette rien" anstimmt.

    Alkohol, Drogen und Medikamente. Das ist der Moment, in dem auch hartgesottene Kinogänger sich kaum ihrer Tränen erwehren wollen und können. Wie Marion Cotillard es vermag, die zierliche, kränkliche, stets von der Sehnsucht nach Liebe erfüllte Französin sowohl als junges Mädchen, das sich als Straßensängerin ihr Geld verdient, wie auch als früh gealterte, von Alkohol, Drogen und Medikamenten ruinierte Frau glaubwürdig zu zeigen, muss ihr einen Preis der Berlinale sichern, die am 18. Februar endet. Regisseur Dahan nimmt sich in dem 140-minütigen Film auch viel Zeit, die wenig glückliche, in großer Armut und verworrenen familiären Verhältnissen verbrachte Kindheit Piafs zu zeigen.


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