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Zuletzt aktualisiert: 03.01.2013 um 15:13 UhrKommentare

Große Namen bei den Filmstarts

Diese Woche bringt Bradley Cooper als Mann mit bipolarer Störung in "Silver Linings", Tom Cruise als Actionheld in "Jack Reacher", Helen Hunt als Sex-Therapeutin in "The Sessions" und Dokus über Nomaden in der Schweiz und die Wurzeln des Reggae.

Helen Hunt in "The Sessions"

Foto © Twentieth CenturyHelen Hunt in "The Sessions"

Silver Linings
Bradley Cooper ("Hangover") beweist in der Tragikomödie Stärke im Charakterfach. Cooper verkörpert Pat, einen gestrandeten Charakter mit einer bipolaren Störung. Pat wird aus der Psychiatrie entlassen und will seine Frau zurück erobern. Bei einem Abendessen trifft er die junge Tiffany, die ebenfalls mit sich hadert. Sie holt ihn zurück ins Leben - mit einem Tanzwettbewerb. Die Romanadaption von David O. Russell ("The Fighter") erhielt den Publikumspreis beim Filmfestival in Toronto und ist beim Rennen um die Golden Globes dabei.

Jack Reacher
Ein Scharfschütze erschießt fünf Menschen - willkürlich ausgesucht, wie es zunächst scheint. Wenig später fasst die Polizei einen Verdächtigen, doch der verlangt nach einem anderen Mann, nämlich nach dem Militärpolizisten Jack Reacher. Dieser beteiligt sich an der Aufklärung des Falles. Auch Reacher ist zwar anfangs von der Schuld des Festgenommenen Barrs überzeugt, mit der Zeit aber beginnt er an dieser These zu zweifeln. Und während das Ermittlerteam Reacher in seinen Beurteilungen wenig traut, wird die Anwältin des Festgenommenen, Helen Rodin, zu seiner engsten One Shot" von Thrillerautor Lee Child.

The Sessions - Wenn Worte berühren
Die Tragikomödie erzählt vom US-Journalisten und Poeten Mark O'Brien, der seit einer Kinderlähmung bewegungsunfähig und auf eine Eiserne Lunge angewiesen ist. Und sich doch einen Wunsch erfüllen möchte: den Wunsch nach körperlicher Liebe. In seiner Verzweiflung wendet sich der gläubige, mit wunderbarem Humor gesegnete Journalist zunächst an den Geistlichen seines Vertrauens. Der ihm zumindest die Sorge, sein Wunsch nach körperlichem Kontakt mit einer fremden Frau sei gar nicht im Sinne Gottes, nehmen kann. Schließlich gerät Mark an Cheryl (Oscarpreisträgerin Helen Hunt), eine attraktive Sex-Therapeutin. Und bald schon sind sie zu einem ersten "Date" verabredet.

Winternomaden
Die Dokumentation des Schweizer Regisseurs Manuel von Stürler begleitete zwei Schafhirten im Jahr 2010 mit ihren Tieren vier Monate lang auf einer Strecke von 600 Kilometern. Die Schafhirten Carole und Pascal sind mit drei Eseln, vier Hunden und 800 Schafen in der französischen Schweiz unterwegs. Sie wandern entlang Schnellstraßen, Bahngleisen, Vorstadthäuschen, quer über Felder und durch Wälder. Sie treffen dabei auf Einwohner, befreundete Bauern und auf jene, die die Schafe von Carole und Pascal nicht über ihre Wiesen ziehen lassen wollen. Von Stürler wurde mit dem Europäischen Filmpreis 2012 ausgezeichnet.

The First Rasta
Die Wurzeln des Reggae: Die Dokumentation von Hélène Lee und Christophe Farnarier beschreibt den Lebensweg des Manns, der Bob Marley maßgeblich beeinflusste. Die Rede ist vom 1898 geborenen Seemann Leonard Percival Howell, der die Rasta-Philosophie in Bewegung setzte. Ideen aus der Bibel von Gandhi, Marx und Eisenstein - Leonard Percival Howell, genannt "The Gong", vereinte all jene Philosophien zu einer neuen Weltanschauung, der er den Namen "Rastafari" gab. Die Musik von Bob Marley, Max Romeo, The Abyssinians und vieler anderer machte seine Gedanken weltberühmt. Howell war "The First Rasta", der Begründer der Rastafaribewegung, aber auch Matrose, Weltreisender und Revolutionär.


Das war Cannes 2013

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Der intime Film "La vie d'Adèle" über eine lesbische Liebe hat beim Festival von Cannes 2013 die Goldene Palme gewonnen.

Schillernde Oscar-Nacht

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Oscarreife Vorstellung: Mit Michael Haneke und Christoph Waltz wurden auch zwei Österreicher mit den begehrten Preisen ausgezeichnet. Ein multimedialer Rückblick auf eine glamouröse Nacht!

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