Die Filmstarts der Woche
Liam Neeson kämpft in "Taken 2" erneut um seine Familie, Oliver Stone präsentiert mit "Savages" einen brutalen Drogenkrieg, die ganze Wahrheit über die österreichische Kaiserin verspricht die Doku "Sisi", ein Schwerenöter besinnt sich in "Mann tut was Mann kann" auf die große Liebe und "More than honey" beleuchtet das Leben und Sterben der Bienen.

Foto © Filmszene aus "Savages"
96 Hours - Taken 2
Vor vier Jahren kam der "96 Hours"-Film in die Kinos, in dem Liam
Neeson als Ex-CIA-Agent Bryan Mills seine Tochter Kim aus den Händen
albanischer Mädchenhändler befreite. In der Fortsetzung von Olivier
Megaton schickt nun der Vater eines damals Getöteten ein Kommando
brutaler Kämpfer los, die Mills und seine Familie nach Istanbul
entführen und anschließend töten sollen. Doch Mills Tochter Kim kann
den Tätern entkommen und macht sich auf die Suche nach ihren Eltern.
Savages
Oscarpreisträger Oliver Stone hat einen Thriller über den bis in
die USA reichenden mexikanischen Drogenkrieg verfilmt. Antworten,
wie das Blutvergießen enden könnte, gibt es in Stones Film nicht.
Die Geschichte, die auf dem Krimi von Don Winslow basiert, handelt
von zwei kalifornischen Drogendealern, die sich mit einem
mexikanischen Kartell anlegen, da sie ihren Gewinn nicht teilen
wollen. Ein erbitterter Kampf beginnt.
Sisi
Mario Vinci hat den Dokumentarfilm in 3D in Szene gesetzt. In dem
Streifen erinnert sich der Leibarzt an die Monarchin. Der Film
beinhaltet sowohl neues Material, als auch Szenen der
"Sissi"-Trilogie mit Romy Schneider. Die Geschichte beginnt am 11.
September 1898: Als Dr. Hermann Widerhofer, der Leibarzt der
Kaiserfamilie, erfährt, dass Kaiserin Elisabeth in Genf von einem
Attentäter ermordet wurde, zieht er sich in seine Privaträume zurück
und lässt seine Erinnerungen an Sisi Revue passieren. So sieht man
die Kaiserin in den unterschiedlichsten Lebensphasen, die von
Sportbesessenheit, Magersucht, Spiritismus als auch Krankheit und
Depressionen geprägt waren.
Mann tut was Mann kann
Paul ist erfolgreich, gut aussehend, beliebt und will auf keinen
Fall eine feste Beziehung. Das ändert sich schlagartig, als er die
Tierärztin Iris kennenlernt, die allerdings kurz vor ihrer Hochzeit
steht. Also muss Paul handeln. Zugleich geraten alle seine sehr
unterschiedlichen Freunde in Liebesnöte und ziehen einer nach dem
anderen bei Paul ein. In der neuen Schicksals-WG sparen die Männer
nicht an Lebensweisheiten und verhelfen doch jedem einzelnen zu
seinem Glück. Marc Rothemund hat eine unterhaltsame Romantikkomödie
geschaffen, die auf der Romanvorlage von Hans Rath basiert.
More than honey
Als Kind einer Imkerfamilie hat sich der Schweizer Filmemacher
Markus Imhoof in seiner Dokumentation auf die weitverzweigten Spuren
heutiger Bienenhaltung gemacht. Herausgekommen ist ein Film mit
beeindruckenden und faszinierenden Bildern. Auf seiner Reise von der
Schweiz über Österreich nach Nordamerika, Mexiko, China und
Australien begegnet er Liebhaberei und Massenhaltung,
Selbstversorgung und Big Business - und dem, was bleibt, wenn die
Bienen verschwunden sind.












