Jubiläen, Blockbuster und starke Österreicher im Kinoherbst
Wenn die Freiluftkinos ihre Saison beenden, lockt der Filmherbst wieder in die Lichtspielhäuser - in diesem Jahr mit großen Jubiläen, fantasievollen Blockbustern und vielen starken Österreichern.

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Mit der Viennale feiert Österreichs größtes Filmfestival ab 25. Oktober ebenso den 50. Geburtstag wie James Bond, dessen 23. Abenteuer "Skyfall" am 2. November startet. Mit "Biss zum Ende der Nacht - Teil 2" geht die "Twilight-Saga" zu Ende, dafür startet im Dezember "Der Hobbit" in seine "unerwartete Reise". Und mit Michael Haneke und Stefan Ruzowitzky spannen österreichische Regisseure einen weiten Bogen zwischen Filmkunst und Hollywood.
Bereits am 21. September kommt Hanekes berührendes Sterbedrama "Liebe", das dem Regisseur im Mai in Cannes seine zweite Goldene Palme sicherte, ins Kino und bereitet gleichsam den Weg für eine Reihe namhafter deutschsprachiger Produktionen im Kinoherbst: Julian Pölslers Literaturverfilmung "Die Wand" mit Martina Gedeck steht am 5. Oktober an, das Schulddrama "Gnade" mit Birgit Minichmayr am 19. Oktober, die Verfilmung von Daniel Kehlmanns Bestseller "Die Vermessung der Welt" durch Detlev Buck in 3D am 1. November und die freie "Weibsteufel"-Adaption "Grenzgänger" von Florian Flicker am 16. November.
Starke Österreicher
Neben einer Reihe dokumentarischer Arbeiten ("Griffen", "Mama Illegal", "Richtung Nowa Huta", "Nr. 7") und einem faszinierenden avantgardistischen Essay ("Low Definition Control") haben zwei Produktionen österreichischer Regisseure dann auch das große Publikum im Auge. Die Komödie "Friday Night Horror" mit den prollig-populären Partyjungs des Privatsenders ATV versucht am 31. Oktober das TV-Erfolgsrezept ins Kino zu übersetzen. Und Oscarpreisträger Stefan Ruzowitzky war zum zweiten Mal in Hollywood aktiv: Mit Eric Bana und Olivia Wilde setzte er den winterlichen Thriller "Blackbird" in Szene, der am 29. November hierzulande anläuft.
Action pur
Action-technisch hat auch Hollywood einiges zu bieten: Jeremy Renner setzt schon ab 14. September die "Bourne"-Reihe mit dem "Vermächtnis" des Agenten fort, Jungstar Joseph Gordon-Levitt bekämpft in "Looper" sein älteres Alter Ego Bruce Willis (ab 5. Oktober) und radelt in "Premium Rush" mit einem Cop um die Wette (ab 16. November), Liam Neeson gibt in der "Taken"-Fortsetzung "96 Hours" einmal mehr den einsamen Rächer (ab 12. Oktober) und Karl Urban tritt - vergleichbar vielleicht mit Colin Farrell im Schwarzenegger-Remake "Total Recall" - mit der Neuverfilmung "Dredd" in die Fußstapfen von Sylvester Stallone.
Dass Fußstapfen nicht unbedingt zu groß sein müssen, hat indes Daniel Craig in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen. Der britische Schauspieler folgte in der James-Bond-Reihe auf große Vorgänger wie Sean Connery, Roger Moore oder Pierce Brosnan und schaffte es, das gesamte Franchise auf ernsthaftere Beine zu stellen. Im 50. Jahr der Serie wartet nun bereits das dritte Abenteuer auf den neuen Geheimagenten im Dienste des MI6, der diesmal in Istanbul verloren geht und für tot gehalten wird. Als Bösewicht ist Javier Bardem im Einsatz, als Bond-Girls agieren Naomie Harris und Berenice Marlohe. Regie führt erstmals Sam Mendes.
Features
Das bringt das Ende des Jahres
Filminhalte
- James Bond - Skyfall
- Bis(s) zum Ende der Nacht
- Der Hobbit - Eine unerwartete Reise
- Liebe
- Die Wand
- Gnade
- Die Vermessung der Welt
- Grenzgänger
- Looper
- 96 Hours
- Dredd
- Abraham Lincoln: Vampirjäger
- On the Road - Unterwegs
- Schiffbruch mit Tiger
- Love is all you need
- Ruby Sparks
- Wie beim ersten Mal
- Late Bloomers
- Madagascar 3












